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Studie: Operative Marketingsoftware fristet Nischendasein in Unternehmen

Massives ungenutztes Potenzial zur Effizienzsteigerung im Marketing

Wenig überraschendes Ergebnis einer unabhängigen Studie, die die Marketinghub AG (Reinach/Schweiz) mit Unterstützung der Brandmaker GmbH (Karlsruhe) im zweiten Quartal 2009 durchgeführt hat: Demnach fristet operative Marketingsoftware in Unternehmen ein Nischendasein, weshalb Potenziale zur Steigerung von Marketingeffizienz- und -effektivität brachliegen.
Im Rahmen einer Online-Umfrage für die Studie »Marketing Efficiency Survey 2009« wurden 200 Entscheider aus Marketing, Vertrieb und Kommunikation in mittelständischen und Großunternehmen in Deutschland und der Schweiz zu Voraussetzungen und Prioritäten im Zusammenhang mit der Steigerung von Marketingeffizienz befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Software, die das Management von Media Assets und Marketing-Ressourcen unterstützt, bislang wenig verbreitet ist. Nur etwa ein Drittel der befragten Marketers setzt beispielsweise ein professionelles Digital Asset Management-System (DAM) zur Verwaltung von Medienobjekten ein – obwohl der Mehrheit der Befragten die Wichtigkeit solcher Systeme klar zu sein scheint. Denn für 73 Prozent der Marketers würde der Einsatz einer zentralen Mediendatenbank Potenziale für reduzierte Suchkosten eröffnen, 72 Prozent versprechen sich davon vereinfachtes und schnelleres Publizieren, 70 Prozent erwarten Kostensenkungen und knapp 60 Prozent rechnen mit Qualitäts- und Produktivitätssteigerungen.
Gleichzeitig zeigt die Studie auf, dass auch der Einsatz von Web-to-Print-Lösungen Potenziale zur Effizienzsteigerung bietet, wobei auch hier nur 10 Prozent der befragten Marketers mit solchen Lösungen arbeiten. Insofern schlummert auch hier massives ungenutztes Potenzial.
Die gesamte Studie kann kostenpflichtig über die Marketinghub AG erworben werden. Anfragen gehen an unten stehende E-Mail-Adresse. Auf diesem Wege können auch weitere Informationen zur »Marketing Efficiency Survey« angefordert werden.

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