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Studie: PC-Markt in Westeuropa auf dem Weg zur Erholung

Um 7 Prozent gewachsen

Der PC-Markt in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) scheint sich wieder zu erholen. Das Wachstum im dritten Quartal betrug sieben Prozent, insgesamt wurden 9,533 Mio. Stück verkauft. Laut einer in dieser Woche veröffentlichten Studie von Gartner Dataquest war das Wachstum vor allem auf eine höhere Nachfrage im Consumer- sowie im Kleinunternehmensbereich in Westeuropa, vor allem in Deutschland, zurückzuführen. Der Markt in Westeuropa konnte daher erstmals seit fünf Quartalen wieder leicht zulegen.
Eine zweistellige Wachstumsrate gab es traditionellerweise in Osteuropa, während die Verkäufe in Afrika und dem Nahen Osten aufgrund der schwierigen geopolitischen Lage wieder abnahmen. In Deutschland legte der Absatz zweistellig zu, auch der französische und britische Retail meldete Steigerungen. Trotz des Wachstums in Europa will Gartner die Zahlen noch nicht als wirkliche Erholung definiert wissen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2000 waren die Verkaufszahlen in Westeuropa noch immer fünf Prozent geringer. Eine vollständige Erholung des PC-Marktes erwarten die Marktforscher daher erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres. Im vierten Quartal soll der Absatz in der Region EMEA weiter einstellig wachsen - von einem Boom könne man allerdings nicht sprechen.
Marktführer blieb auch im dritten Quartal Hewlett-Packard (HP) mit einem Marktanteil von 18,5 Prozent (Q3/01: 19,4 Prozent). Auf Platz zwei folgt Dell, das seinen Anteil von 8,8 auf 9,2 Prozent steigern konnte. Fujitsu Siemens auf Platz drei musste Anteile abgeben, von 7,4 Prozent im Vorjahr auf 7,3 Prozent. Auch IBM verlor mit einem Wert von 5,1 Prozent leicht an Boden (Q3/01: 5,6 Prozent). Das stärkste Jahreswachstum verzeichnete Acer auf Platz fünf mit einem Wachstum von 22,4 und einem Marktanteil von 4,4 Prozent (Q3/01: 3,8 Prozent).

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