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Süddeutscher Verlag bestellt modulares System-Retrofit von ABB

Upgrade der alten Systeme solle die Produktionssicherheit erhöhen

Die Süddeutscher Verlag Zeitungsdruck GmbH in München lässt seine Druckmaschinen modernisieren und hat dafür ein modulares System-Retrofit bei ABB bestellt.

Die Süddeutscher Verlag Zeitungsdruck GmbH in München investiert in ein modulares System-Retrofit von ABB. Im Zuge dessen sollen verschiedene bestehende Druckmaschinen, die zum Teil bereits zehn Jahre alt sind, modernisiert beziehungsweise erweitert und so die Produktionssicherheit im Unternehmen erhöht werden. Die Überarbeitung aller Systeme werde bis April 2012 abgeschlossen sein.

Zur Modernisierung der alten Systeme gehört laut ABB auch die aktuelle Version des Produktionsmanagement-Systems MPS Produktion samt der neuen Geocluster-Hardwareplattform. Auch seien neue PCs und Software für die komplette mittlere Leitebene inklusive 24 Leitstände des Typs MPS Control Console vorgesehen. Im Zuge des Upgrades reduziert sich die Anzahl der benötigten PCs von 56 auf 40. Dabei laufen alle MPS-Control-Console- und Press-Master-Systeme in Zukunft mit Windows 7.

Das MPS Production Produktionsmanagement-System mit den vielen Schnittstellen habe in der Zeitungsdruckerei des Süddeutschen Verlages eine zentrale Rolle, schließlich bediene es die Systeme Plan Pag, Arkitex, das Manroland-Rollenhandlingssystem Aurosys sowie den Ferag-Versandraum. Deswegen sei auch die Geocluster-Hardwarekonfiguration mit seinen drei Servern wichtig für die Betriebssicherheit.

Die Druckerei investiert, so ABB, zusätzlich in Erweiterungen und neue Hardware für die bestehenden MPS Inform und Roll-Track-Produktionsauswertungssysteme. Sie sollen laut Reinhard Lorch, Geschäftsführer der Süddeutscher Verlag Zeitungsdruck GmbH, die Buchhaltung und kaufmännische Abwicklung erleichtern. Außerdem ermögliche die Erweiterung, eigene Rapports und Auswertungen zu entwickeln und die Papierverbrauchsdaten an SAP elektronisch zuz übermitteln.

Bis April 2012 sollen alle Systeme betriebsbereit sein. Die Inbetriebnahme erfolge ohne Einschränkung der Nachtproduktion.

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