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Südpack holt sich den Digitaldruck mit einer HP Indigo 20000 ins Haus

Beim Folienexperten können nun auch personalisierte Verpackungen produziert werden
 

Die Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG produziert künftig auch auf einer HP Indigo 20000.

Die Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG in Ochsenhausen hat ihr Leistungsportfolio, das bisher neben dem Tief- auch den Flexodruck umfasste, um den Digitaldruck erweitert. Mit der Investition in eine HP Indigo 20000 kann der Folienexperte seinen Kunden künftig personalisierte Verpackungen  mit individuellen Texten oder Bildern bei kurzen Lieferzeiten anbieten. Auch kleine Losgrößen und Kleinstauflagen sollen sich damit nun effizienter herstellen lassen.

Mit der HP Indigo 20000: lassen sich unterschiedlichste Folienmaterialien, wie zum Beispiel PET- oder BOP-Filme, Schrumpffolien, PE-Etikettensubstrate oder Vorverbundstoffe, mit Texten, Bildern, persönlichen Botschaften oder Barcodes versehen und das bis zu einer Bildgröße von 736 x 1.100 mm. Die Rollenmaterialien dürfen dabei laut Hersteller eine Stärke zwischen 10 und 250 Mikrometer besitzen und zwischen 400 mm und 762 mm breit sein. Die Bildauflösung ist mit 812 dpi bei 8 Bit Farbtiefe angegeben. Die adressierbare Auflösung liegt laut HP bei 2.438 x 2.438 dpi im High-Definition-Imaging-Modus. Ddamit liefere die HP Indigo 20000 klare Farbverläufe, brillante Farben und scharfe Konturen. Die speziellen Farben wurden laut HP vorab von unabhängigen Instituten geprüft und sind lebensmittelkonform.

Wie Johannes Remmele, geschäftsführender Gesellschaft von Südpack erklärt, kann das Unternehmen durch den Ausbau der technologischen Kompetenzen seinen Kunden ein breiteres Spektrum an Lösungen anbieten, mit denen Sie ihre Produkte am Point-of-Sale präsentieren können. So seien etwa personalisierte Verpackungen im Verpackungsmarkt schon seit geraumer Zeit ein Megatrend, auf den Südpack mit der Investition in den Digitaldruck nun reagiert. Für Hersteller leicht verderblicher Lebensmittel seien zudem die kurzen Lieferzeiten ein Vorteil: Muss ein Kunde von Südpack seine Produkte etwa besonders schnell verpacken, um sie rechtzeitig in den Handel zu bringen, können die Folienexperten nun in besonders schnell liefern, so Remmele.

Mit dem neuen Digitaldruckverfahren könne Südpack künftig auch kleinere Losgrößen oder Kleinstauflagen effizienter realisieren. So lassen sich etwa herkömmliche Verpackungen um speziellen Werbe- oder Sonderaktionen anpassen oder auch Aktionsware direkt im Druckbild auszeichnen. Aufgrund des geringen Kostenrisikos sollen sich mit den digital bedruckten Verpackungen außerdem neue Verkaufskonzepte testen oder neue Produkte auf regional begrenzten Testmärkten anbieten lassen.

Technologien-Trio bei Südpack: Flexodruck, Tiefdruck, Digitaldruck

Zur „Druckfamilie“ von Südpack gehören außerdem der Tief- sowie der Flexodruck. Welches Druckverfahren zum Einsatz kommt, entscheiden dabei die individuellen Anforderungen des Kunden. Im Tiefdruck etwa lassen sich sehr hohe Auflagen in hoher Qualität drucken, die einzelnen Farben werden exakt abgebildet. Bis zu zwölf Farbgebungen sind bei Südpack möglich, das Druckbild ist beidseitig rapportgenau, einschließlich Inline-Kaschierung. Der "High-Quality-Flexodruck" hingegen erfolgt auf modernen Flexodruckanlagen mit bis zu zehn Farben. „Jedes Projekt wird im Vorfeld daraufhin geprüft, mit welchem Verfahren sich ein geplantes Design am besten verwirklichen lässt – dahingehend wählen wir dann gemeinsam mit dem Kunden die passende Drucktechnik aus“, so Remmele. Verschiedenste Veredelungen mit Mattlack oder Matt-Glanz-Kombinationen, die Bedruckung von Papieroberflächen oder auch die fortlaufende Bedruckung von EAN-Codes auf Hartfolie erweitern das Angebot des Familienunternehmens zusätzlich.

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