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Heidelberg und USU Software AG verlängern Technologie-Partnerschaft

Entwicklungsprojekt „Big Data für Smart Services“ erfolgreich umgesetzt
 

Heidelberg wandelt Big-Data-Informationen in Smart Data um und entwickelt daraus Smart Services, die die Produktivität der Kunden erhöhen sollen.
(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Die Heidelberger Druckmaschinen AG und die USU Software AG (Möglingen) haben ihre Partnerschaft auf dem Gebiet der Datenanalyse mittels der gemeinschaftlich entwickelten Big-Data-Analytics-Plattform verlängert und weiten die Zusammenarbeit aus. Mit zusätzlichen datenbasierten Dienstleistungen will Heidelberg so den veränderten Kundenanforderungen im digitalen Zeitalter gerecht werden. Die Big-Data-Plattform ist hierbei Grundlage für eine Reihe datenbasierter Services, die Heidelberg künftig über das zur Drupa 2016 vorgestellte Kundenportal „Heidelberg Assistant“ zur Verfügung stellt.

Mit der performanten und skalierbaren Big-Data-Analytics-Plattform in Verbindung mit einem modernen Kundeninterface steigere man zusammen mit Technologiepartner USU vor allem die Verfügbarkeit der Maschinen beim Kunden, heißt es bei Heidelberg. Zukünftig reiche es nicht mehr aus, nur einen sehr guten Service zu erbringen, vielmehr müssten vorausschauend maschinenbedingte Produktionsunterbrechungen vermieden und Instandhaltungen optimal geplant werden. Dafür werte Heidelberg täglich relevante Informationen aus den Zustandsdaten der betreffenden Maschinen aus – und wandele Big Data in wertvolle Smart Data um, um daraus Smart Services für die Kunden zu entwickeln und somit deren Produktivität zu erhöhen.

Predictive Monitoring und Performance Plus sind Dienstleistungsangebote von Heidelberg, die sich diese Technologie zunutze machen und bereits in Schlüsselmärkten eingeführt wurden. Bei Predictive Monitoring werden die Maschinendaten dahingehend ausgewertet, sich anbahnende Störungen frühzeitig zu erkennen und durch geplante Servicemaßnahmen zu vermeiden, bevor es zu ungeplanten Maschinenausfällen kommt. Das Ziel ist, höchste Verfügbarkeit der Maschine durch intelligentes, proaktives Handeln zu erreichen.
Darüber hinaus bietet Heidelberg mit Performance Plus einen Beratungsservice, bei dem partnerschaftlich auf Basis einer Erfolgsbeteiligung das gesamte Produktionsumfeld verbessert werden soll. Für die Effizienzsteigerung des Produktionssystems bestehend aus Mensch, Maschine und Prozess müssen die Verluste in Form von Zeit, Geschwindigkeit und Qualität identifiziert und eliminiert werden. Hierfür werden laut Heidelberg mit Hilfe von Big Data Analytics sowohl technische, als auch Prozessdaten analysiert und fortwährend überwacht. Ergänzt durch Vor-Ort-Analysen und Lean Management Methoden könne die Produktivität deutlich und nachhaltig verbessert werden. 

Die Basis für Big-Data-Analytics bildet eine immer größer werdende Anzahl von Maschinen mit Anbindung über Remote Services. Die meisten Maschinen, die Heidelberg heute ausliefert, werden bereits bei der Erstinstallation angeschlossen. Laut Heidelberg sind es mittlerweile 10.000 Maschinen und 15.000 Prinect-Softwaremodule, die regelmäßig Maschinen- und Prozessdaten in die Cloud liefern.

Heidelberg nutzt heute die USU Industrial Smart Services Cloud. Diese Big-Data-Plattform wurde von USU auf Basis von Open-Source-Komponenten, einer Complex Event Processing (CEP) Engine in Verbindung mit einem Regeleditor und Machine-Learning-Komponenten realisiert. Die USU-Gruppe zählt zu den größten europäischen Anbietern für IT- und Knowledge-Management-Software.

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