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Trend: Auslagern von Anwendungen und Datenhosting an Dienstleister im Netz

IT-Informationsdienst sieht reichlich Sicherheitsprobleme beim Thema »Cloud Computing«

Weil er schwere Sicherheitsprobleme sieht, warnt der im Fachverlag für Computerwissen erscheinende IT-Informationsdienst »MIT Sicherheit« in seiner aktuellen Ausgabe vor der bedenkenlosen Nutzung so genannter Cloud-Dienste im Internet. Zwar würden sensible Unternehmensdaten kostengünstig auf fremde Systeme ausgelagert, deren Standorte seien jedoch häufig unbekannt. Zudem entstehe ein Betriebsrisiko für ge­schäftskritische Anwendungen, weil die Anbieter von Cloud-Diensten ihre Dienstleistung nur unzureichend definieren.
Unternehmen, die aus Kostengründen auf Cloud Computing setzen wollen, sollten deshalb zunächst klären, ob die Auslagerung von Daten überhaupt rechtlich statthaft ist. Zwar könne man sich die Einhaltung des Datenschutzes vertraglich garantieren lassen – nachprüfbar sei dies aber meist nicht. Die Systeme sollten unbedingt immer in Deutschland bereitgestellt werden und dem Benutzer ein Backup ermöglichen. Zur Dienstgüte zähle auch, dass der Anbieter die Erreichbarkeit und Qualität seiner Dienstleistungen rechtlich verbindlich garantiere.
Auch für die Druckindustrie wird das im Vergleich zum Selber-Hosten kostengünstige Auslagern von Anwendungen und Daten an Dienstleister im Netz (Cloud Computing) wohl ein großes Thema werden. Insbesondere mit Blick auf die kontinuierlich wachsenden Daten-Volumen, für die man Verantwortung trägt, sowie die steigende Komplexität und den hohen Preis selbst erbrachter und zur Verfügung gestellter IT-Leistungen.

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