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UV Days 2015 mit Besucherrekord

Hausmesse von IST Metz lockt 800 Gäste aus aller Welt
 

Drei Druckvorführungen standen auf dem Programm der siebten UV Days.

Der musikalische Bezug kam gut an: „UV rocks“ hatte sich der UV-Technologie-Spezialist IST Metz GmbH für die diesjährigen UV Days auf die Fahnen geschrieben. Und UV hat gerockt: mehr Platz, mehr Gäste, mehr Aussteller gab es auf der weltgrößten Veranstaltung zum Thema UV-Technologie – die siebten UV Days endeten am Donnerstag nach viertägiger Dauer. Besucherinnen und Besucher aus aller Welt kamen vom 15. bis 18. Juni nach Nürtingen bei Stuttgart, wo der UV-Spezialist seinen Hauptsitz hat. IST Metz informierte über UV-Lampentechnologie genauso wie über die immer stärker nachgefragte LED-Technologie. Veranschaulicht wurden beide Trocknungstechnologien anhand einer Gitarre aus Karton.

Dabei wurden die selbst aufgestellten Rekorde dieses Jahr abermals geknackt, wie der Veranstalter aktuell meldet: 800 Gäste (2013: 600) konnte IST Metz im Juni auf seiner Hausmesse UV Days begrüßen. Die Veranstaltung umfasste mehrere Druckvorführungen und Vorträge, Firmenbesichtigungen, Laborführungen sowie eine große Ausstellung mit Partnern aus der Druckindustrie. Hierfür konnten ebenfalls mehr Aussteller als je zuvor gewonnen werden – 35 Firmen (2013: 26) beteiligten sich an den UV Days. „Natürlich hatten wir dieses Jahr den Vorteil, dass unser Neubau mit rund 2.000 Quadratmetern mehr Platz als seither bot“, so Dirk Jägers, Geschäftsführer der IST Metz GmbH. „So waren wir in der komfortablen Lage, mehr Firmen als sonst einen der begehrten Ausstellungsplätze zu geben.“

Nachgefragt wurde auch die Papiergitarre, das diesjährige Print-Gimmick für die Besucherinnen und Besucher. Der Druck des Gitarrenkorpus inklusive Trocknung der Farben und Lacke mittels UV-Licht wurde live gezeigt, einmal mit UV-Lampentechnologie und einmal exemplarisch mit einem UV-LED-System. Ebenso wurde die Veredelung des Gitarrenhalses mit rotativer Heißfolienprägung, ebenfalls gehärtet mit UV-Licht, präsentiert.

In den gefalteten Kopf der Gitarre kann jedes handelsübliche Smartphone eingeschoben werden. Dazu wird es zunächst in eine Halterung geklemmt, die im 3D-Druckverfahren produziert wurde. Mit einer papiernen Lasche wird der Kopf oben geschlossen. Eine eigens für den Anlass entwickelte App kann für Apple- oder Android-Geräte geladen werden. Sie beinhaltet ein Spiel, bei dem – ähnlich wie beim Gitarrenspiel – mit den Fingern der linken Hand die richtigen Saiten getroffen werden müssen, um Punkte zu erzielen. Die Papiergitarre kann mittels der App also tatsächlich digital „gespielt“ werden.

Auf der Veranstaltung kam zum Ausdruck, wie viel Potenzial die UV-Technologie in Kombination mit neuen Produktideen bietet, wie Dirk Jägers weiter ausführt. „Ob Lampe oder LED – welche Technologie sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Anwendung ab. UV erlaubt hochwertige Veredelungen für den Verpackungsdrucker, dort wird die Lampentechnologie weiterhin Bestand haben. Im Akzidenzdruck sind weniger Veredelungseffekte gefragt, dafür punktet UV hier insbesondere durch die Möglichkeit zur sofortigen Weiterverarbeitung. Hier ist eine Umrüstung auf LED-Technologie denkbar. Fest steht: Der UV-Markt wächst weiter, und mit ihm die UV Days, die wir auch 2017 fortsetzen werden“, so Jägers.

Deutscher Drucker war als offizieller Medienpartner ebenfalls mit einem Stand vertreten. Das Programm der viertägigen Veranstaltung wurde durch Veröffentlichungen im Vorfeld auf print.de und in Deutscher Drucker sowie live durch aktuelle News, Video-Interviews und Bilder in verschiedenen Online-Kanälen (z.B. Twitter und Facebook) begleitet und dokumentiert. Einen ausführlichen Nachbericht veröffentlichen wir in Deutscher Drucker Nr. 13/*2.7.2015.

print.de und Deutscher Drucker haben exklusiv vor Ort kurze Interviews mit dem Veranstalter und einigen der Partnerunternehmen geführt.

Dirk Jägers, Managing Director bei IST Metz:

 

Holger Kühn, Vertriebsleiter bei IST Metz:

 
 

Reinhold Hiller, Abteilungsleiter Bogen bei Kocher+Beck:

 
 

Reinhard Krotter, P-Center/2H/Igepa:

 
   

Thomas Schwenger von Alphacam:

 

Dirk Grope, Produktmanager bei Rudolf Reproflex:

 
 
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