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Ulrich Etiketten installiert Xeikon 3300 und Xeikon D-Coat

Einstieg in den Digitaldruck für Kleinauflagen nach Kundenwunsch

Dr. Rainer Ulrich, stellvertretender Geschäftsführer von Ulrich Etiketten vor der neuen Xeikon 3300.

Das österreichische Druckunternehmen Ulrich Etiketten hat am Standort Wien-Strebersdorf in eine Xeikon 3300 und ein Xeikon-D-Coat-System für die Etikettenkonfektion und Weiterverarbeitung installiert. Mit dem Drucksystem steigt der Etikettenspezialist erstmals in den Digitaldruck ein und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach kurzfristigen, hochwertigen, Kleinauflagen.

Mit der Investition will das Unternehmen "den wachsenden Markt der Kleinauflagen bis etwa eintausend Laufmeter wirtschaftlich abdecken", so Dr. Rainer Ulrich, stellvertretender Geschäftsführer von Ulrich Etiketten. Gründe für die Wahl der Xeikon 3300 seien unter anderem die Flexibilität in der einsetzbaren Materialien sowie die Kostenstruktur gewesen. Bei der Xeikon 3300 müssen die Substrate laut Ulrich nicht vorbehandelt werden. Zudem gäbe es keine Click-Kosten, es würden nur Toner-Kosten und Verbrauchsmaterialien verrechnet. Ein weiteres Entscheidungskriterium sei zudem die Lebensmittelverträglichkeit des Toners gewesen, der die Unbedenklichkeitserklärung der ISEGA für den indirekten Kontakt mit Lebensmitteln trägt.

Kunden fragen wirtschaftlich rentable Kleinauflagenproduktion nach

Viele Kunden von Ulrich Etiketten sind kleine bis mittlere Unternehmen, die in der Regel Etiketten in Auflagen von bis zu 50.000 Stück nachfragen. Diese im Flexo-, Offset- und Siebdruck zu erstellen, habe sich auf Dauer als unrentabel und wenig flexibel erwiesen. Im Digitaldruck sei es nun zusätzlich möglich, auch personalisierte Labels zu drucken. So sei beispielsweise das Serialisierungs-Tool von Xeikon inzwischen häufig im Einsatz. So produziert Ulrich Etiketten beispielsweise immer mehr für Winzer, deren Weinetiketten den Namen des Beschenkten tragen.

Die Xeikon 3300: Maschinendaten

Die Xeikon 3300 besitzt eine maximale Bahnbreite von 330 mm, kann jedoch auch 200 mm schmale Bahnen verarbeiten. Die Druckgeschwindigkeit beträgt laut Hersteller unabhängig der Anzahl der Farebn oder der Größe des Etikettes 19,2 m/min. Die eingesetzten QA-I-Toner sind lebensmittelzertifiziert und sollen die geltenden FDA-Richtlinien erfüllen. In Kombination mit der D-Coat-Etikettenkonvertierung lassen sich die Etikettenrollen direkt nach dem Druck stanzen, lackieren und zuschneiden. Das D-Coat-System kann dabei sowohl inline als auch offline betrieben werden. Neben einer UV-Flexo-Station und Aushärteeinheit für Flutlackierungen könne eine Folienstation für das Kaschieren und Aufbringen von Kaltfolie integriert werden.

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