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Ulrich Etiketten investiert in eine Xeikon CX3

Etikettendruckspezialist erweitert seine Kapazitäten im Digitaldruck
 

Dr. Rainer Ulrich, Geschäftsführer von Ulrich Etiketten (2.v.r.) hat auf der Labelexpo eine Xeikon CX3 geordert.

Der österreichische Druckdienstleister Ulrich Etiketten mit Sitz in Wien-Strebersdorf hat auf der Labelexpo in Brüssel die neue Etikettendrucklösung "Xeikon CX3" geordert. Damit erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten im Digitaldruck und verschiebt den Break-Even im Vergleich zu  konventionellen Druckverfahren hin zu höheren Auflagen. Die CX3 von Xeikon basiert auf der im letzten Jahr vorgestellten Cheetah-Technologie des Herstellers und soll eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 30 m/min besitzen.

Dank der neuen Kapazitäten im Digitaldruck will Ulrich Etiketten in Zukunft noch schneller und produktiver auf die Wünsche des Marktes reagieren. „Mit der Kapazitätserweiterung verschiebt sich unser Break-Even im Digitaldruck zu höheren Auflagen. Lag die Rentabilitätsschwelle bisher bei etwa 100.000 Etiketten, kommen wir jetzt je nach Größe der Etiketten auf Mengen zwischen 200.000 und 300.000 Etiketten, die wirtschaftlich im Digitaldruck produziert werden können", erklärt Geschäftsführer Dr. Rainer Ulrich. "Dadurch können wir unseren Kunden die Vorteile des Digitaldrucks – keine Druckplatten, kurze Vorlauf- und Lieferzeiten – in einem noch größeren Segment anbieten.“ Neben 16 Hochleistungs-UV-Rotationsdruckmaschinen umfasst die Digitaldruckabteilung mit dem Neuzugang von Xeikon nun insgesamt drei Maschinen, zwei davon stammen von Xeikon.

Wirtschaftlichkeitsanalyse gab den Ausschlag

„Wir sehen, dass die Sortenvielfalt stark zunimmt und kurze Reaktionszeiten immer häufiger verlangt werden. Für uns ist der Digitaldruck daher das Segment der Zukunft", so Ulrich. Das Gesamtkostenverhältnis sowie die Leistung der Xeikon CX3 habe laut seiner Aussage zur Entscheidung für die Xeikon-Maschine geführt. Ein weiteres Entscheidungskriterien sei zudem die Tonervielfalt unter anderem mit dem Cheetah-Toner für temperaturempfindliche PE- und Thermoetiketten gewesen, die bei bis zu 15 Grad niedrigeren Temperaturen als andere Toner fixiert werden. Auch die Lebensmittelverträglichkeit der eingesetzten Toner haben zur Investitionsentscheidung beigetragen, schließlich stammt mehr als die Hälfte aller Aufträge von Ulrich Etiketten aus der Lebensmittelindustrie. Bei den Trockentonern, wie sie in den Druckmaschinan von Xeikon eingesetzt werden, muss laut Hersteller kein Primer aufgetragen werden. Das bedeute, die bedruckte Verpackung oder das Etikett könne sowohl für den direkten Kontakt mit (trockenen) Lebensmitteln, als auch für den indirekten Lebensmittelkontakt verwendet werden. Die Digitaldruckmaschine erreicht laut Hersteller eine Geschwindigkeit von bis zu 30 m/min und bietet dabei eine Auflösung von 1200 x 3600 dpi. Die Xeikon CX3 ist ausschließlich für die Produktion von selbstklebenden/druckempfindlichen Etiketten vorgesehen.

Um die Geschwindigkeit der Xeikon CX3 auszunutzen, ist es nach Angaben des Unternehmens geplant, auf ihr vor allem die am stärksten nachgefragten Eikettenmaterialien wie gestrichenes Papier und glänzende Polypropylenfolie zu bedrucken. Da die Substrate auf der Xeikon nicht vorbehandelt werden müssten, werde Ulrich Etiketten spezifische Kundenwünsche das Material betreffend künftig noch besser erfüllen können.

Ulrich Etiketten

Ulrich Etiketten mit Sitz in Wien-Strebersdorf wird in der mittlerweile fünften Generation geführt und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Umsatz von 33 Millionen Euro. Ulrich Etiketten produziert mehrheitlich für die Lebensmittelbranche, gefolgt von Kunden aus den Bereichen Pharma, Chemie, Getränke und Konsumgüter. Der Export-Anteil beträgt nach eigenen Angaben 25 Prozent. Wachstumstreiber sei Deutschland, vor allem der Bereich der flexiblen Verpackungen und Spezialetiketten. 

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