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Umdenken im Drucksaal: Wie digitale Workflows das Geschäftsmodell revolutionieren

Vielfältige Druckprodukte und optimale Auslastung im Drucksaal: das leistet der Digitaldruck, der sich vermehrt in Offset-Druckereien etabliert. Denn die digitale Produktion lässt sich jetzt in bestehende Arbeitsabläufe einbinden. Das gelingt mit Hybrid-Workflows, übergreifender Produktionsplanung und digitaler Weiterverarbeitung. Zeit zum Wechsel für Offsetdrucker? Zeit zum Check auf jeden Fall!

Aufgeben, irgendwie durchhalten, Umsätze mitnehmen oder einen radikalen Umbruch wagen: Offset-Druckhäuser haben viele Entwicklungsmöglichkeiten. Mit dem Digitaldruck lässt sich der Markt mitgestalten, denn er ist eine echte Alternative bei der Optimierung der Produktivität, der Lagerkosten und der Drucksachen. Mit gut integrierter Hard- und Software können Druckhäuser kurz- und langfristig rentable Geschäftsmodelle realisieren. Das gilt für den Bücher-, Zeitungs- und Werbedruck.

Steigendes Produktangebot 

Produktvielfalt sichert das Geschäft. Der wandelnde Medienmarkt mit Individualisierung und On-Demand-Druck spielt dem Digitaldruck dabei genauso in die Hände wie die fortgeschrittene Technologie. Nicht umsonst konnte der Digitaldruck in den letzten Jahren auf 15% des Druckmarktvolumens zulegen. Entwicklungstreiber ist das immer breitere, digital gefertigte Produktangebot. Flexibel, qualitativ gut und zu wettbewerbsfähigen Preisen.

 
 

Ausgehend vom Transaktionsdruck über vierfarbige Mailings, ist das Portfolio längst in den klassischen Werbeprodukten angekommen. Individualisierung und Personalisierung sind ein (margen-)starkes Verkaufsargument. Kleine und mittlere Auflagen der schwarz/weiß Buchproduktion werden wohl bald ausschließlich aus dem digitalen Sektor stammen. Neben dem Dünndruck wächst auch der 4c-Buchbereich. So setzt der Buchriese CPI inzwischen auf vierfarbigen Digitaldruck in seiner Bücherproduktion. 

Weiterentwickelte Hardware

Multivariable Falzmöglichkeiten steigern die Vielfalt der Digitaldruckprodukte. Das Falzsystem FoldLine zum Beispiel deckt Bahnbreiten von bis zu 1.067 Millimetern (42 Zoll) ab und kann mit Zusatzsystemen mittels Schneid- und Wendemodulen auch breitere Bahnen verarbeiten. Mit einem dritten Falz ausgestattet lassen sich individualisierte Drucksachen hervorragend produzieren. Dünndruck-Jobs lassen sich genauso problemlos verarbeiten wie Zeitungspapier und Werbepublikationen bis zum 80-Gramm-Bereich, in Sonderausstattung bis zu 120 Gramm. Buchdruckpapiere mit erhöhtem Volumen stellen somit kein Problem dar.

Perfekte Integration 

Vier neue Softwarelösungen sorgen für die wirtschaftliche digitale Produktion. Der durchgängige Workflow treibt die Hardware und Gesamtperformance zur Höchstleistung.

  • WorkflowBridge“ gibt dem Falzaggregat FoldLine bzw. der Buchblocklösung FormerLine klare Arbeitsanweisungen und hebt die digitale Produktion in eine industrielle Dimension.
  • Das „DigiLink“-Verfahren von manroland web systems vereint zukünftig Produktionsplanungen aus dem Offset- und dem Digitaldruckbereich.
  • MasterQ“ übernimmt die effiziente Jobsortierung für die einzelnen Produktionslinien. Die Parameter der Produktionsbedingungen, Offset und digital, werden verknüpft und optimiert. Die Schweizer Mengis Druck AG setzt seit Mitte 2015 auf reine Digitalproduktion mit MasterQ: nachts wird die Tageszeitung gedruckt, tagsüber z. B. Werbejobs.
  • Die Software „Imposer“ ist in der Produktstartphase und wird jobspezifisch und vollautomatisch die Regeln zum Ausschießen der Produkte definieren sowie die notwendige Codierung (Marken) jeder einzelnen Signatur erzeugen. Hier kann sowohl den Anforderungen des Digitaldrucks wie auch denen des Offsetdrucks Rechnung getragen werden. Das Verfahren ist brandneu und einmalig im Markt.
     
     

Die Hard- und Software des Digitaldrucks sind für neue Geschäftsmodelle bereit, alleine oder in Kombination mit dem Offset. Erweitert das Druckhaus sein Portfolio, gilt es neue Kundenkreise zu gewinnen und den Kunden neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Das ist nicht immer einfach, aber die manigfaltigen Möglichkeiten, die die variablen Falzapparate den Digitaldruckern eröffnen, sind letztlich das schlagende Verkaufsargument.

weitere Informationen dazu gibt es hier

 

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