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Umzug der Frankfurter Buchmesse nach München gefordert

Verlage drohen mit Boykott

Frankfurt (Reuters) - Mehrere namhafte Verlage haben in einem Offenen Brief die Verlegung der Frankfurter Buchmesse wegen der hohen Kosten nach München gefordert.
"Die Unterzeichnenden unterstützen nachdrücklich die Forderung, die Frankfurter Buchmesse ab dem nächsten möglichen Zeitpunkt dauerhaft nach München zu verlegen", heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Brief, den Verlage wie Random House, Langenscheidt, Gräfe und Unzer, Ullstein Heyne List und C.H. Beck unterschrieben haben. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verhandelt derzeit mit der Frankfurter Messe und den Hoteliers über günstigere Preise und hatte bereits im Januar mit einem Umzug nach München gedroht. Zuletzt hatte es aber geheißen, die Chancen auf eine Einigung stünden gut.
Die Mietpreise der Frankfurter Messe und der Hotels seien inakzeptabel, bekräftigten die Verlage in dem Brief. Für den Fall, dass keine "substanziellen Verbesserungen" erreicht würden, drohten die Verlage mit Boykott: "Sollte es zu solchen Verbesserungen nicht kommen, müssen wir die Möglichkeit einer weiteren Teilnahme in Frage stellen", hieß es.
Die Frankfurter Buchmesse ist die weltgrößte Veranstaltung dieser Art und eine Institution in der Mainmetropole, wo sie seit 1949 ausgerichtet wird.

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