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VDMB und VDMBW starten Umfrage zum Thema "Unternehmensnachfolge"

Unternehmer der Druckindustrie können noch bis zum 2. Oktober an der Umfrage teilnehmen
 

Die Verbände Druck und Medien Bayern und Baden-Württemberg haben eine Umfrage zum Thema "Unternehmensnachfolge in der Druckindustrie" gestartet.

Die Verbände Druck und Medien Bayern sowie Baden-Württemberg haben eine bundesweite Umfrage zum Thema Unternehmensnachfolge gestartet. Noch bis zum 2. Oktober haben Unternehmer aus der Branche die Möglichkeit, ihre Einschätzung zu dem Thema abzugeben. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie das Thema Unternehmensnachfolge in der Druckindustrie angegangen wird. Präsentiert werden die Erkenntnisse zudem auf der Fachtagung "Unternehmensnachfolge in der Druckindustrie", die beide Landesverbände in Kooperation mit dem Cluster Druck und Printmedien am 7. Oktober in Ismaning veranstalten.

Von den rund 2,2 Mio. kleineren und mittleren Unternehmen, die es laut dem Statistischen Bundesamt in Deutschland gibt, suchen allein 22.000 Unternehmen jährlich einen Nachfolder. „Dies zeigt, welche Dimension der Generationenwechsel im Mittelstand für die gesamte deutsche Volkswirtschaft hat", so Holger Busch, Hauptgeschäftsführer des Verbands Druck und Medien Bayern. "Für eine von Familienbetrieben geprägte Branche wie unsere Druckindustrie gilt das natürlich umso mehr. Eine Unternehmensnachfolge ist ein komplexer Prozess und für die Unternehmen von höchster Bedeutung. Zudem sind die Möglichkeiten, die Unternehmensnachfolge zu regeln, heute reichhaltiger, aber nicht einfacher geworden.“ Vor diesem Hintergrund haben die beiden Landesverbände nun die bundesweite Umfrage gestartet. Die Ergebnisse seien sowohl für Unternehmer wie auch für Investoren von Bedeutung.

„Vor diesem Hintergrund bieten wir in einer bundes-weiten Umfrage jedem Unternehmer aus der Branche die Möglichkeit, seine persönliche Einschätzung zur Unternehmensnachfolge zu geben. Die Erkenntnisse werden ein verlässliches Bild liefern, wie die Druckindustrie das Thema angeht und sowohl für Unternehmer wie für Investoren von Bedeutung sein“, so Busch weiter.

In Kooperation mit dem Cluster Druck und Printmedien laden die Verbände Druck und Medien Bayern und Baden-Württemberg zudem zur thematisch passenden Fachtagung „Unternehmensnachfolge in der Druckindustrie“ am 7. Oktober nach Ismaning ein. Dort sollen die Ergebnisse der Umfrage exklusiv den Teilnehmern erläutert werden und in die einzelnen Programmpunkte der Veranstaltung einfließen.

Vom Vererben über den Verkauf, den Ankauf bis hin zur Übernahme sollen in der Fachtagung die verschiedenen Varianten und ihre Herausforderungen für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge beleuchtet werden. Neben persönlichen Belangen spielen bei dem Thema auch nüchterne Zahlen und juristische Fragen eine wichtige Rolle. Sei es, dass Erbschaftsangelegenheiten rechtzeitig geregelt werden müssen oder ein Wechsel der Rechtsform ansteht. „Wir kennen die Branche seit vielen Jahren sehr genau. Gemeinsam mit Experten aus der Unternehmens- und Steuerberatung sowie unseren Anwälten zeigen wir wichtige Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Fallstricke auf“, sagt Dr. Alexander Lägeler, Geschäftsführer des Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg.
 

Das Fachseminar „Unternehmensnachfolge in der Druckindustrie“ findet am 7. Oktober im Zentrum für Druck und Medien in Ismaning statt.
Die Teilnahme an der Umfrage ist noch bis zum 2. Oktober 2015 möglich.

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