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Wächst der Markt der organischen Elektronik bis 2015 auf 25 Mrd. US-Dollar?

Organische und Printelektronik: LOPE-C im nächsten Jahr erstmals in München

Aus organischen photovoltaischen Zellen gefertigte Taschenlampe als Demonstrator.

Vom 19. bis 21. Juni 2012 findet die LOPE-C, die größte Konferenz und Fachmesse für organische und gedruckte Elektronik, zum ersten Mal in München statt. Die Messe München organisiert die Veranstaltung in enger strategischer Partnerschaft zusammen mit der OE-A (Organic and Printed Electronics Association).

Die organische Elektronik ist ein Megatrend, der sich langfristig auf Wirtschaft, Politik, Kultur und persönliche Lebensbereiche auswirken wird, so das Ergebnis einer aktuellen Studie namens „Impact of 2020 Megatrends on Chemicals“ von Frost & Sullivan. Die OE-A verfolgt das Thema Organic und Printed Electronics schon seit Jahren und begleitet die Entwicklungen unter anderem mit Fachveranstaltungen. Die wachsende Bedeutung der Branche belegt zahlenmäßig ein Bericht von Markets and Markets, der dem Markt der organischen und gedruckten Elektronik einen über 100%igen Umsatzanstieg auf rund 25 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2015 prognostiziert.

„Die organische Elektronik ist ein Markt mit großem Zukunftspotenzial und wird einen festen Platz in unserer Lebenswelt einnehmen, beispielweise bei intelligenten Labeln auf Lebensmittelverpackungen, bei Solarzellen auf Fensterscheiben. Eine ganz aktuelle Anwendung findet die organische und gedruckte Elektronik bei eBook Readers und Touchscreens“, ist Wolfgang Mildner, Geschäftsführer der Poly-IC GmbH & Co. KG sowie General Chair LOPE-C und Vorstand der OE-A, überzeugt. „Mit der kontinuierlichen Verbesserung der Techniken bei Druck- und Fertigungsverfahren in Verbindung mit kostengünstigen Materialen ergeben sich quasi unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. 

Die LOPE-C bildet mit zahlreichen Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Fertigung sowie der Endverbraucher-orientierten Industrie der organischen und gedruckten Elektronik die komplette Wertschöpfungskette dieser Branche ab.

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