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Was bringen FSC- bzw. PEFC-Zertifikate?

Deutscher Drucker befragt Befürworter und Kritiker der Standards
 

Deutscher Drucker hat Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Branche nach ihren Praxiserfahrungen mit FSC- bzw. PEFC-Zertifizierungen befragt. Dabei kamen deutlich kritische Worte, aber auch praxisnahe Vorschläge und Wünsche, gerichtet an die Vertreter der beiden Organisationen, zur Sprache.

Was halten Sie von FSC- bzw. PEFC-Zertifizierungen? Gibt es Standards, die sich für Druckereien besser eignen? Was sagen Sie dazu, wenn dem FSC/PEFC Geldschneiderei und Ablasshandel vorgeworfen werden? Das waren nur einige der Fragen, die das Fachmagazin Deutscher Drucker  im Rahmen einer umfangreichen Diskussion Druckern, Printbuyern, Papierherstellern und -großhändlern sowie Vertretern von FSC und PEFC stellte. Ausgelöst wurde die heftige Debatte durch ein vorangegangenes Interview mit dem Geschäftsführer der Aumüller Druck GmbH, Christian Aumüller, über seine Praxiserfahrungen mit FSC-/PEFC-Zertifizierungen und über seine Zweifel an deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.

Bereits in der Ausgabe 5/2017 von Deutscher Drucker ging es ordentlich zur Sache: Christian Aumüller, Geschäftsführer der Aumüller Druck GmbH und mit seiner Firma bei den Druck&Medien Awards im Jahr 2016 ausgezeichnet als „Umweltorientiertes Unternehmen des Jahres“, hat in einem Kurzinterview seine Erfahrungen und seine Meinung zu den Zertifizierungen durch FSC bzw. PEFC geäußert. Die Überschrift des Beitrages lautete: „Zertifizierer gängeln die Druckbranche“. Und genau dies kam in den Worten Christian Aumüllers zum Ausdruck.

In der nachfolgenden Ausgabe von Deutscher Drucker  meldeten sich daraufhin Anwender zu Wort, die zum Großteil ihrem Unmut über Umwelt-Zertifizierungen auf dem Online-Portal print.de Luft machten. Und auch da wurde oft kein Blatt vor den Mund genommen.

Deutscher Drucker befragte nun in einem ausführlichen Artikel in der Ausgabe 17-18/2017 beispielhaft Vertreter von Druckereien (Aumüller Druck, WKS-Gruppe) und Printbuyern (Peek & Cloppenburg, Zeit-Verlag) sowie Papiergroßhändlern und -herstellern (Papier Union, Papyrus-Gruppe, Sappi Deutschland) nach ihren Gedanken und Meinungen zum Thema FSC- bzw. PEFC-Zertifizierungen. Aber auch die Geschäftsführer der deutschen Vertretungen von FSC und PEFC kamen selbstverständlich zu Wort.

Mehr über die einzelnen Meinungen sowie Aspekte, die in der Diskussion von den Befürwortern bzw. Kritikern dargelegt wurden, lesen Sie in Deutscher Drucker 17-18/2017, ab Seite 11. Die Ausgabe ist im print.de-Shop erhältlich. [911]

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