Weiterempfehlen Drucken

Was leistet der FDI?

Ein Interview mit dem 1. Bundesvorsitzenden Hans-Jürgen Altes
 

Der 1. Bundesvorsitzende des FDI, Hans-Jürgen Altes, im Gespräch mit print.de.

Was bringt eine Mitgliedschaft im Fachverband Druckindustrie und Informationsverarbeitung? Welche Angebote gibt es für Nachwuchskräfte? Wie ist der FDI organisiert und was hat es mit der kürzlich erfolgten Namensänderung des Verbandes auf sich? Hans-Jürgen Altes, der 1. Bundesvorsitzender des Branchenverbandes, antwortet auf unsere Fragen.

print.de: Warum sollte man im FDI Mitglied werden?

Hans-Jürgen Altes: Hauptargument ist eigentlich die Weiterbildung und Fortbildung innerhalb der Bezirksarbeit vor Ort. Dazu haben wir dementsprechende Netzwerke geschaffen, und zwar persönliche Netzwerke, die dann auch bundesweit durch viele Kontakte für viele persönliche Fragen und Antworten geeignet sind.

print.de: Wie ist der FDI organisiert?

Altes: Wir haben einen Bundesverband. Das ist die Dachorganisation, die für die Satzung, die Geschäftsleitung usw. zuständig ist. Vorort haben wir 30 Bezirke in den Regionen, in denen unsere Mitglieder – knapp 1700 an der Zahl – verteilt sind und dort auch betreut werden.

print.de: Vor kurzem haben Sie das Wort „Führungskräfte aus Ihrem Verbandsnamen gestrichen. Was steckt dahinter?

Altes: Das Wort „Führungskräfte“ hat natürlich in der Vergangenheit Begehrlichkeiten in der Form geweckt, dass es eben nur Führungskräfte in den alten Strukturen der Unternehmen gab. Da sich aber die Führungsstruktur und die Struktur innerhalb der Unternehmen gewandelt haben und die Führungsebenen flacher geworden sind, haben wir uns dem angepasst. Wir wollen also Allen aus der Druck- und Medienindustrie den Zugang zu unserem Fachverband ermöglichen.

print.de: Was machen Sie, um den Branchennachwuchs für den FDI zu begeistern?

Altes: Vor kurzem haben wir bei unserer Bundeshauptversammlung ein Portfolio gestrickt für Nachwuchskräfte, die aus der Ausbildung kommen, also für die Auszubildenden aus der Druck- und Medienindustrie, für den studentischen Nachwuchs und den Fort-und-Weiterbildungsnachwuchs. Das heißt, wir wollen also auch die jüngeren Leute frühzeitig abholen, sie für die persönlichen Netzwerke begeistern und ihnen die Möglichkeit eröffnen, Karriere zu machen, weil sie bundesweite Kontakte haben. Das ist natürlich unser ganz großer Vorteil, den eigentlich jeder aus der Industrie für sich nützen sollte.

Das Interview können Sie auch auf unserem Youtube-Kanal als Video sehen: https://www.youtube.com/watch?v=s0kMHW1FcGg

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Kösel informiert Verlage über Color-Management

Vortragsreihe: „Color-Management in der Buchherstellung"

Unter dem Titel „Color-Management in der Buchherstellung“ hat der Buchhersteller Kösel aus Altusried eine Vortragsreihe aufgesetzt, mit der das Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland unterwegs war. In insgesamt sieben Abendveranstaltungen informierten die Kösel-Fachleute über ein komplexes Thema.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Planen Sie, 2018 neues Personal einzustellen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...