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Wenn Etiketten den Unterschied machen

Die Geschichte der Etiketten und ihre heutigen Möglichkeiten
 

Etiketten als Träger wichtiger Informationen eine entscheidende Funktion in Handel und Wirtschaft.

Etiketten – sie kleben, haften und hängen an allen erdenklichen Alltagsgegenständen, die jeder Deutsche fortwährend gebraucht. Doch kaum einem ist bewusst, welche Entwicklung die unscheinbaren Zettel seit ihrer Erfindung durchlebten und welch wichtige Rolle sie in der heutigen Industrie spielen.
Schon die alten Ägypter etikettierten ihre Waren mit Rollsiegeln, in die Schriftzeichen eingeritzt waren. Ebenso hatten die antiken Griechen und Römer ihre eigene Form der Produktkennzeichnung: Sie statteten Amphoren mit speziellen Anhängern aus, auf denen Auskunft über den Inhalt gegeben wurde. Damals wie heute übernahmen Etiketten als Träger wichtiger Informationen eine entscheidende Funktion in Handel und Wirtschaft.

Die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert legte den Grundstein für die Produktion moderner Etiketten. Die ältesten gedruckten Exemplare stammen aus der Zeit um 1700 und wurden noch mit Leim bestrichen und auf Warenballen geklebt. Neue Entwicklungen in der Drucktechnik oder der Kunststoffmaterialien machen das schlichte Blättchen zu einem komplexen Fabrikat. Es besteht heutzutage aus unterschiedlichen Plastikzusammensetzungen und wird meist durch ein Thermotransferdruckverfahren hergestellt, was es zu einem Allround-Talent macht – als Adressetikett, Werbeetikett oder Barcode-Etikett und zur Kennzeichnung von Maschinen, Kabeln oder Produkten wird es allerlei Anforderungen gerecht.

Robuste Etiketten für unterschiedlichen Gebrauch

Im mittelhessischen Bad Nauheim zum Beispiel, werden unter anderem Anwendungen und Lösungen für die Baustoff- und Bauindustrie entwickelt, die die Ansprüche der Branche erfüllen. Raue Untergründe, Wettereinflüsse jeglicher Art und diverse chemische Stoffe setzen das Etikett enormen Belastungen aus und fordern innovative und effektive Ansätze, um Arbeitsprozesse durch unleserliche Kennzeichnungen nicht zu gefährden. Ebenso wichtig ist ein robustes und fehlerfreies Etikett in der Chemieindustrie, in der meist Gefahrstoffetiketten zum Einsatz kommen. Diese haften auch auf schwierigem Untergrund, sind Temperatur- und UV-beständig, wisch- und kratzfest sowie rückstandslos ablösbar. So können Fässer, Plexiglasbehälter und ähnliches gekennzeichnet werden, die oft Gefahrgut enthalten oder deren lückenlose Identifikation sogar gesetzlich vorgeschrieben ist.

Auf verändertes Konsumverhalten reagieren

Ein heutiges Etikett ist also – nicht mehr wie Omas selbstbeschriebener Einmachglaszettel – ein High-Tech-Produkt, hergestellt aus verschiedensten hochwertigen Materialen, das vielerlei Ansprüchen genügt. Gerade beim Wettbewerb im Handel gilt neben Qualität, auch die Geschwindigkeit als zentraler Faktor einer Unternehmung, der über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann. Dennoch kann beobachtet werden, dass viele Unternehmen auf manuelle und eingespielte Arbeitsprozesse setzen, die sich in der Vergangenheit zwar bewährt hatten, jedoch vor dem Hintergrund des heutigen Konsumverhaltens an ihre Grenzen stoßen. Durch die veränderte Geschwindigkeit der Warenzirkulation und den hohen Ansprüchen der Kunden, die im Zuge des verstärkten Onlinehandels aufkommen, entstehen neue Herausforderungen für die Warenwirtschaftsprozesse und die unterschiedlichen Geschäftsmodelle im Handel. Die Kunden erwarten eine schnelle Abwicklung im Versand und für die Retoure -  als Händler sollte man den Überblick über Einlagerungs-, Auslagerungs-, und Verpackungsprozesse behalten. Hier kann ein automatisiertes Etikettiersystem dabei helfen, die warenwirtschaftlichen Prozesse zu synchronisieren, um so den hohen Kundenansprüchen Rechnung tragen zu können. 

Weitere Informationen zum Thema Etikett erhalten Sie unter: www.etimark.de/produkte/etikettendrucker

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