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Westfalen-Blatt: Neue Versandraumtechnik

In Bielefeld kommen Einstecksysteme von Müller Martini zum Einsatz
 

Von rechts: Günter Billmeier (Projektleiter Westfalen-Blatt/externer Berater), Thilo Grickschat (Geschäftsführer Westfalen-Blatt GmbH), Volker Leonhardt (Geschäftsführer Müller Martini Deutschland) und Matthias Kandt (Vertriebsbeauftragter Müller Martini Deutschland) bei der Vertragsunterzeichnung für die beiden Proliner-Einstecksysteme.

Im Rahmen der Investition in ein neues Druckzentrum am Standort Bielefeld-Sennestadt investiert die Zeitungsgruppe Westfalen-Blatt auch in neue Versandraumtechnik. Dabei kommen als Einstecksysteme zwei Proliner von Müller Martini zum Einsatz.

Insgesamt investiert die Zeitungsgruppe 28 Mio. Euro in den Neubau und die neue Technik (print.de berichtete). Anfang August war Baubeginn, im Herbst nächsten Jahres soll die Zeitungsproduktion aufgenommen werden. 

Wird im Versandraum bisher mit zwei Einstecksystemen Newsliner produziert, so sollen im neuen Werk zwei identische Linien mit Flexi-Roll-Puffern, Einstecksystemen Proliner mit je zwölf Beilagenanlegern plus automatischer Vorprodukt-Zuführung und Kreuzlegern News-Stack zum Einsatz kommen. Vor allem das Puffersystem habe den Ausschlag für die Investitionsentscheidung gegeben.

Das 1848 erstmals herausgegebene "Westfalen-Blatt" ist eine der grossen Regionalzeitungen Westfalens und erscheint mit insgesamt 27 Lokalausgaben und einer Gesamtauflage von rund 120.000 Exemplaren in Ostwestfalen. Zur Zeitungsgruppe mit Sitz in Bielefeld, deren älteste Lokalausgabe in Warburg seit dem Jahre 1839 erscheint, gehören mit dem "Westfälischen Volksblatt", dem "Herforder Kreisblatt" und der "Lübecker Kreiszeitung" drei weitere Tageszeitungs-Titel. Zudem zeichnet der Verlag auch als Herausgeber mehrerer Anzeigenzeitungen.

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