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Wölfer Druck+Media nimmt eine Heidelberg Speedmaster CD 74 in Betrieb

Neue Offsetdruckmaschine könnte dem Unternehmen das Geschäftsfeld Verpackungsdruck erschließen
 

Mit der neuen Heidelberg Speedmaster CD 74 will sich die Druckerei Wölfer in Haan neue Geschäftsfelder erschließen, wie beispielsweise den Verpackungsdruck.

Die Druckerei Wölfer im nordrhein-westfälischen Haan hat in eine Speedmaster CD 74 der Heidelberger Druckmaschinen AG investiert. Die Fünffarbenmaschine plus Dispersionslackwerk und Infrarot-Trocknung ist im Juli dieses Jahres aufgestellt worden und soll dem Unternehmen, so Firmeninhaber Martin Leithäuser gegenüber der Westdeutschen Zeitung, künftig auch neue Geschäftsfelder, wie etwa den Verpackungsdruck, erschließen.

Die Speedmaster CD 74 bedruckt Materialien mit einer Stärke von 0,03 bis 0,8 mm in einem Format von 53 x 74 cm. Dabei erreicht sie laut Hersteller eine Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 15.000 Bogen/h. In der Konfiguration, wie sie bei Wölfer installiert wurde, können mit ihr die vier Standard- plus eine Sonderfarbe und zusätzlich Dispersionslack in einem Durchgang auf das Substrat aufgetragen werden. Durch die nachgelagerte Infrarot-Trocknung lassen sich die Bogen zudem sofort nach dem Druck weiterverarbeiten. Auch das Perforieren, Rillen und Stanzen ist nun inline möglich – und macht das Geschäftsfeld des Verpackungsdruckes für Firmeninhaber Martin Leithäuser und seinen Sohn und Nachfolger Philipp Leithäuser besonders interessant. Der bestehende Maschinenpark im 52er-Format soll aber weiterhin bestehen bleiben.

Die Druckerei Wölfer Druck+Media wurde 1894 gegründet und 1980 von Martin Leithäuser übernommen. Heute produziert das Haaner Unternehmen mit fast 20 Mitarbeitern überwiegend Werbeprodukte aller Art, realisiert aber auch digitale Medien wie Apps, Internetauftritte und Webprojekte. "Nur Drucken ist heute zu wenig", erklärte der Firmeninhaber gegenüber der Westdeutschen Zeitung. "Aber Printmedien wird es weiterhin geben, weil sie nachhaltig und in der Werbung einfach unverzichtbar sind." Man müsse heute beides miteinander verknüpfen.

Derzeit arbeitet das Unternehmen in drei Schichten – die Produktion der Werbekalender für das kommende Jahr sei bereits angelaufen.

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