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Woodwing-Studie zeigt die Publishing-Trends 2014 auf

Multichannel-Strategien mit Print als zentralem Ausgabekanal haben höchste Priorität
 

Die aktuelle Woodwing-Studie zeigt: Die Mehrheit der befragten Unternehmen bevorzugen eine Multichannel-Publishing-Strategie, bei der Print weiterhin die höchste Bedeutung zukommt.

Der niederländische Publishing-Software-Hersteller Woodwing hat zum Jahreswechsel 2013/2014 eine weltweite Studie zur Ermittlung von Publishing-Trends für das Jahr 2014 durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie liegen nun vor. Demnach haben rund zwei Drittel der teilnehmenden Verlage, Corporate Publisher sowie Werbeagenturen und Marketingabteilungen die Umsetzung von Multichannel-Publishing-Strategien in 2014 ganz oben auf Ihre Prioritätenliste gesetzt. Besonders interessant ist, welchen Ausgabekanälen die Unternehmen dabei die größte Bedeutung zuordnen ...

59,2% der Verlage, Agenturen und Marketers bevorzugen die Kombination von Print, Web, Mobile, Tablet und Social Media. Sie haben erkannt, dass moderne Kommunikation die Vielfalt der Publikationskanäle ansprechen muss. Als weniger relevant werden die „First“-Ansätze gesehen: Nur 5,6% der Studienteilnehmer votieren für Web First, 4,8% für Mobile First. Nicht weniger als 21,6% geben Print als den für sie wichtigsten Kanal an.

Zu den wichtigsten Gründen, über verschiedene Social-Media-Kanäle zu kommunizieren, zählen die Steigerung der Markenbekanntheit (71,2%) und die Interaktion mit den Kunden (64,8%). Aber auch bei der Kundengewinnung spielt Social Media eine wichtige Rolle: 52,8% wollen damit neue Kunden in bestehenden Märkten erreichen, 41,6% nutzen Social Media, um neue Märkte zu erschließen.
In Bezug auf die Relevanz von Social-Media-Kanälen liegen Facebook, Twitter und Youtube nach wie vor in Führung. Plattformen wie Pinterest, Google+, Vimeo oder Instagram wurden teilweise sogar als nicht relevant bewertet.

Aus Sicht von Woodwing zeigen die Ergebnisse der Studie, dass Publisher jeder Art erkannt haben, wie wichtig die Bereitstellung ihrer Inhalte über verschiedene Kanäle ist. Auf der anderen Seite habe die Vielzahl der strategischen Ansätze offenbart, dass es keinen Königsweg gibt, die relevanten Zielgruppen zu erreichen. Die Studienergebnisse bestätigen zudem, dass Publishing- und Lösungen für das Digital Asset Management (DAM) möglichst offen und flexibel sein müssen, um jede Publishing-Strategie und jeden Workflow zu unterstützen.

Hintergrundinformation:
Die Studie „Trends 2014“ wurde von Woodwing von Mitte Dezember 2013 bis Mitte Januar 2014 durchgeführt. Insgesamt 125 Teilnehmer vor allem aus Nord- und Südamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum beantworteten dabei vier Multiple-Choice-Fragen zu ihren Publishing-Strategien und dem Einsatz von Social Media. Die Teilnehmer sind vor allem in Zeitungs- und Magazinverlagen, im Corporate-Publishing-Bereich sowie in Werbeagenturen und Marketingabteilungen tätig.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der englischsprachigen Woodwing-Studie finden Sie hier.

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