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Wurzel investiert in neue Speedmaster XL 106

Weltweit erstes System mit Autoplate Pro
 

Die Waiblinger Wurzel Mediengruppe hat nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen weltweit eine Heidelberg Speedmaster XL 106 mit Autoplate Pro in Betrieb genommen.

Die Waiblinger Wurzel Mediengruppe hat die neue Druckmaschine Speedmaster XL 106 der Heidelberger Druckmaschinen AG mit sechs Druckwerken und Lackierwerk in Betrieb genommen. Die Maschine verfügt zudem über das vollautomatische Plattenwechselsystem Autoplate Pro sowie eine Kaltfolieneinrichtung. Damit ist Wurzel nach eigenen Angaben das weltweit erste Unternehmen mit einer Maschine in dieser Ausstattung.

Medienunternehmer Heinz Wurzel freut sich, „dass wir als exklusiver Partner die Speedmaster mit Autoplate Pro im täglichen Einsatz testen dürfen." Sie sei dadurch schneller und effizienter als das Vorgängermodell. Offiziell wird die Speedmaster XL 106 mit Autoplate Pro erst ab Frühjahr 2015 ausgeliefert. Die Speedmaster XL 75 beziehungsweise XL 75 Anicolor sollen bereits ab diesem Herbst mit dem vollautomatischen Plattenwechselsystem verfügbar sein.

Die Maschine erreicht eine Leistung von 18.000 Bogen pro Stunde im Schöndruck. Im hochindustriellen Akzidenzdruck erreiche sie eine 20 Prozent höhere Produktionsleistung. Das vollautomatische Plattenwechselsystem Autoplate Pro an allen Druckwerken soll für einen schnellen Plattenwechsel durch überlappende Prozessabläufe in den Druckwerken beim Ein- und Ausspannen sorgen. Darüber hinaus liefere Heidelberg ab Werk Kennlinien-Datenbanken für unterschiedliche Bedruckstoffe, Geschwindigkeiten und Farben. Damit entfallen laut Wurzel viele manuelle Nachführtätigkeiten.

Die automatische Wascheinrichtung für Farbwalzen und individuellen Waschprogramme ermöglichten eine Verkürzung der Waschzeiten um bis 30 Prozent. Mit dem Farb- und Feuchtsystem Hycolor werde in Kombination mit dem Color Package schnell die Farbstabilität über die gesamte Auflage erreicht. Das neue Bedienstellenkonzept mit Glas-Touchscreen an Anleger, Druck- und Lackierwerken ermöglicht eine durchgängig einheitliche Bedienung der gesamten Maschine.

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