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Zehn Jahre Sächsisches Institut für die Druckindustrie Leipzig«

SID - Partner der Medienbranche

Das sächsische Institut für die Druckindustrie GmbH (SID) in Leipzig ist das Institut des Vereins Polygraph Leipzig e. V. Dass das SID ein wichtiger Partner der Druck- und Medienbranche geworden ist, konnte in einer Festveranstaltung zu dem zehnjährigen Jubiläuum seiner aktiven Laufbahn belegt werden.Durch die politische Wende 1990 wurde das Forschungs- und Entwicklungspotential im mitteldeutschen Raum deutlich geschwächt. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich in Leipzig neue Strukturen herausbildeten. Dabei war die Gründung des Vereins Polygraph Leipzig e. V. am 25. Juni 1992 ein Meilenstein, der mit seiner Namensgebung an die Traditionen des Geräte- und Maschinenbaus in der Region anknüpft. Rund 100 Gäste aus Politik, Forschung, Lehre und Industrie, folgten der Einladung des SID. Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident Leipzig, bewertete die positive Entwicklung des Territoriums in der grafischen Branche. Er forderte aber auch, konzentrierte Anstrengungen zu unternehmen, die Stadt Leipzig als Verlags-, Druck- und Medienstadt in eine noch wesentlich bessere Position zu bringen.
Detlef Schubert, Beigeordneter für Wirtschaft der Stadt Leipzig, versprach die Entwicklung eines Medienclusters in den kommenden 5 bis acht Jahren, bei dem bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze zu besetzen sind. Die Basis dafür sei die Stärkung der überregionalen Region, um die konkrete sächsische Situation zu verbessern. Einen Schwerpunkt der Zukunftsarbeit sieht er in der konsequenten Vermarktung der ingenieurtechnischen Leistung als immanenten Bestandteil der Gesamtarbeit, der zu verstärken ist.
Prof. Dr. Helmut Kipphan sprach als Vorsitzender des Technischen Beirat der Forschungsgesellschaft Druckmaschinen e. V. (FGD) über das große Forschungspotential in den Instituten und Universitäten der ehemaligen DDR. Diese Kapazitäten zu erhalten und für die grafische Industrie zu nutzen, war erklärtes Ziel des FGD. Die Gründung des SID ist dabei ein positives Beispiel. Die Entwicklung der Firma PITSID, als Tochter der SID, Hersteller industriell nutzbarer Messtechnik, bezeichnete Kipphan als Goldgrube. Er hob hervor, dass er im SID die Überzeugung spürt, dass nur in der Zusammenarbeit mit anderen Instituten Spitzenleistungen wirtschaftlich breiter nutzbar gemacht werden können. Im Wettbewerb mit anderen Instituten habe sich das SID eine gute Position erarbeitet.

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