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Zeitung wichtigstes Infomedium für Jobsuchende

Print- wie Online-Stellenmärkte mit deutlichem Plus

Bei der Jobsuche sind für 84 Prozent Zeitungen in ihren gedruckten und digitalen Erscheinungsformen eine wichtige Infoquelle zum Stellenmarkt, für annähernd jeden Dritten sogar die wichtigste.

Wer einen neuen Arbeitsplatz sucht, nutzt dafür intensiv die Zeitungen. Das zeigt eine Befragung der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG), die am 13. Januar 2012 in Frankfurt vorgestellt wurde. Demnach durchforsten 93 Prozent der Jobsuchenden die Stellenmärkte der Zeitungen – gedruckt wie digital. Für 84 Prozent sind die Zeitungen in ihren gedruckten und digitalen Erscheinungsformen eine wichtige Infoquelle zum Stellenmarkt, für annähernd jeden Dritten sogar die wichtigste. Die Zeitungen rangieren damit vor allen anderen Infoquellen wie Jobbörsen, Firmen-Homepages oder Arbeitsagenturen.

Die Zeitungen partizipierten davon, dass die meisten Arbeitssuchenden in der Region blieben und offene Stelle zumeist innerhalb des Verbreitungsgebietes „ihrer“ Zeitung suchten, heißt es in der ZMG-Befragung weiter. Auch für Unternehmen lohne sich die Zeitungsanzeige bei der Suche nach neuem Personal. In Print könnten Firmen öffentlich ein positives Image aufbauen und sich als attraktiver Arbeitgeber in einem seriösen sowie glaubwürdigen Umfeld präsentieren.

Im vergangenen Jahr hätten die Print-Stellenmärkte der Zeitungen über 18 Prozent Zuwachs verbucht. Immer mehr an Bedeutung gewinnen bei der Arbeitsplatzsuche aber auch die Online-Jobbörsen der Verlage. 70 Prozent der Arbeitssuchenden – 18 Prozent mehr als bei der ZMG-Stellenmarkt-Umfrage 2008 – nutzen die digitalen Rubrikenmärkte von Zeitungen für ihre Jobsuche. Der Online-Rubrikenmarkt ist damit deutlich auf Wachstumskurs.

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