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Tarifverhandlungen gehen in die zweite Runde

BVDM: Verdis Forderung gefährdet die Unternehmen
 

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie gehen heute in die zweite Runde.

In Köln findet heute die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der Druckindustrie statt. Die erste Verhandlungsrunde am 7. April in Berlin wurde ergebnislos vertagt. Der BVDM weist Verdis Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn zurück, die Gewerkschaft erwartet heute ein verhandlungsfähiges Angebot.

"Wir brauchen einen Tarifabschluss, der nicht nur von den Leuchttürmen der Branche, sondern von der Mehrheit der Betriebe getragen werden kann", so der Verhandlungsführer des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM), Sönke Boyens, "alles andere gefährdet die Unternehmen und damit Arbeitsplätze."

Die Arbeitgeber gehen mit der Erwartung in die nächste Verhandlungsrunde, dass die Tarifparteien einer für beide Seiten akzeptablen Lösung einen großen Schritt näher kommen. Dies setzt aus Sicht des BVDM voraus, dass die Gewerkschaft von ihrer realitätsfernen 5-Prozent-Forderung abrückt und zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist.

Auf der anderen Seite fordert die Vereinte Dienstleistungsgesellschaft Verdi: „Die Beschäftigten erwarten deutliche Einkommenssteigerungen. Seit Jahren wird ihnen eine enorme Leistungsverdichtung abverlangt, während sich ihre Löhne nur unterdurchschnittlich entwickeln. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden. Damit würden die Arbeitgeber auch endlich ein Zeichen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Branche setzen“, so der stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Werneke in der gestrigen Pressemitteilung.

Die Friedenspflicht in der Druckindustrie ist seit dem 1. Mai beendet.

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