Automatisierung von Aufgaben in der Druckvorstufe

Das sind die wichtigsten Neuerungen in Agfa Apogee 11

Automatisierung in der Druckvorstufe: Agfa Graphics bringt seine Workflowlösung Apogee im Oktober in der Version 11 auf den Markt.
Automatisierung in der Druckvorstufe: Agfa Graphics bringt seine Workflowlösung Apogee im Oktober in der Version 11 auf den Markt.

Agfa Graphics bringt Version 11 seiner Lösung für den Produktionsworkflow in Druckereien, Agfa Apogee, auf den Markt. Zu den zentralen Neuerungen gehören die Multi-Produkt-Unterstützung sowie die Integration des Print-Standardisierungstools Presstune in ein Online-Modul für den einfachen Zugriff auf Produktionsdaten. Agfa Apogee v11 soll ab dem 22. Oktober 2018 für die Druckvorstufe verfügbar sein.

 

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Job-Bündelung für mehr Effizienz an der Druckmaschine

Laut Agfa Graphics bietet Apogee 11 die Möglichkeit des intelligenten Zusammenführens von Druckaufträgen, um Druckmaschinenzeiten zu optimieren und zugleich den eigentlichen Auftrag im Blick zu behalten. Die Herausforderung, Aufträge auf einem einzigen Druckbogen zusammenzuführen, liege nicht nur in der eigentlichen Platzierung mehrerer Aufträge, sondern darin, auch unterschiedliche Aufträge für die korrekte Weiterverarbeitung stets im Überblick zu behalten. Mit Apogee v11 sollen Flattermarken, Barcodes und alle anderen Marken an ihren zugewiesenen Positionen verbleiben – immer korrekt in Bezug zum ursprünglichen Auftrag.
Das Zusammenführen von Aufträgen reduziere Plattenwechsel und Papierabfall, die Produktionszeiten würden gesenkt.

 

Digitale Produktionszentrale Druckvorstufe

Eine Schlüsselfunktion für die digitale Druckproduktion in Apogee Version 11 ist das automatische Ausschießen. Grundsätzlich dient Apogee in diesem Umfeld als Produktionszentrale, auch für spezifische Produktionsanforderungen wie etwa Schneiden und Stapeln oder den Druck von Heften. Mit Auto Impose, einer neuen Funktion von Apogee Impose, sollen Aufträge jetzt vollautomatisch verarbeitet werden können. Der Bediener digitaler Drucksysteme muss laut Agfa nur noch die Geräte und deren Ausgabequalität verwalten und kontrollieren. In Kombination mit Agfas cloud-basierter Automatisierungslösung, Printsphere Auto Pilot, die XML- oder JDF-Informationen zur intelligenten Ansteuerung von Aufträgen an das entsprechende Ausgabegerät nutzt, werde es zu einem leistungsstarken Werkzeug, um die Gesamteffizienz einer Druckerei zu erhöhen.

 

Mehr Kontrolle für Printbuyer

Auch Apogee Web Approval, das Online-Portal, das Drucksacheneinkäufern den Zugriff auf ihre Aufträge für den Datei-Upload und die Seitenfreigabe ermöglicht, hat eine Aktualisierung erfahren. Erstens können Druckereien ihren Kunden laut Agfa Graphics jetzt erlauben, neue Aufträge direkt zu erstellen, wodurch sich der Arbeitsaufwand für die Druckvorstufe bei wiederholten Aufträgen reduziert. Zweitens erleichtere die neue Funktion »Gast« Druckdienstleistern die Bereitstellung des Web-Approval-Service für Einmalkunden. Drittens sollen Benutzer nun auch eine Vorschau von Ausfaltern anzeigen und die Größe und Position von Layoutelementen überprüfen können.

 

Onlinezugriff auf Produktionsdaten

Apogee Web Flow ist ein neues Modul, das Kundendienstmitarbeitern, Mitarbeitern in Druck und Endverarbeitung oder anderen Personen in Druckereien den Zugriff auf Auftragsdaten in der Druckvorstufe gestattet soll. Es vereinfache die Überprüfung des Auftragsstatus, die Anzeige von Seiteninhalten und die Überprüfung, welche Signaturen bereit für die Ausgabe sind. Web Flow tausche Auftragsinformationen mit der ECO3-Softwarelösung Presstune von Agfa Graphics aus und ermögliche es Kundendienstmitarbeitern, die Druckqualität der Aufträge ihrer Kunden rasch zu überprüfen und somit die Kosten für Wiederholungen aufgrund einer abgelehnten Bildqualität durch den Käufer von Druckerzeugnissen zu vermeiden.

 

Apogee Version 11 (mit integrierter Adobe PDF Print Engine 5) soll ab dem 22. Oktober 2018 am Markt erhältlich sein. Es wird von Agfa Graphics sowohl als lokale Lösung als auch als Cloudlösung angeboten. Die lokale Version soll für Kunden auch über ein Abonnementmodell verfügbar gemacht werden.

 

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