Fünf Tipps für den richtigen Einsatz von Papier im Marketing

(Bild: cewe-print.de)
Recyclingpapier wird gerne eingesetzt, um die ökologische Verantwortung eines Unternehmens zu unterstreichen.

Das Papier nicht gleich Papier ist, dürfte jedem Marketing-Verantwortlichen klar sein. Es gibt dickes, dünnes, naturbelassenes, Recycling- und Bilderdruckpapier – eine riesengroße Vielfalt an unterschiedlichen Sorten stehen Unternehmen bei der Wahl ihrer Werbemittel zur Verfügung. Doch welche Papiersorte ist für welches Marketing-Material geeignet?

1. Bilderdruckpapier für fotorealistische Darstellungen

Bilderdruckpapiere sind gestrichene Papiere mit einer Grammatur zwischen etwa 70 bis 400 g/m². Sie bestehen hauptsächlich aus Zellstoff, Füllstoff und Bindemitteln und können matt, seidenmatt oder glänzend gestrichen sein. Bilderdruckpapier kann sowohl im Digital- als auch im Offsetdruck verwendet werden. Die Papiersorte eignet sich besonders gut zum Bedrucken mit Bildern, da sie die Druckfarbe nicht so stark aufsaugt, was dazu führt, dass Konturen und Farbabgrenzungen deutlich sichtbar sind. Insbesondere bei Broschüren, Flyern, Kalendern und Foldern eignet sich der Einsatz von Bilderdruckpapier, um brillante Farbwirkungen und leuchtende Bildergebnisse zu erzielen.

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2. Briefe und Notizen am besten auf Offsetpapier

Offsetpapiere sind ungestrichene Papiere mit rauer Oberfläche. Sie weisen im Vergleich mit Bilderdruckpapieren einen hohen Weißgrad auf und sind beidseitig gut beschreibbar, weshalb sie in der Werbung besonders für Briefpapier, Blöcke oder Schreibtischbunterlagen zum Einsatz kommen. Da die Oberfläche eher offenporig ist, können Farben tiefer in die Fasern eindringen, was zu einer geringeren Schärfe führt. Deswegen werden Offsetpapiere selten für den Druck von Grafiken oder Bildern verwendet.

3. Recyclingpapier für umweltfreundliche Produkte

Recyclingpapier gilt als umweltfreundlicher als konventionelles Papier, da es aus wiederverwertetem Altpapier besteht. Neben der Schonung von Frischzellstoff-Reserven wird für die Aufbereitung des Papiers ein im Vergleich mit der konventionellen Papierherstellung circa um zwei Drittel verringerter Energie- und Wasserverbrauch benötigt. Die ungestrichene Oberfläche des Papiers hat eine besonders natürliche und leicht aufgeraute Haptik. Das Recyclingpapier eignet sich vor allem für Unternehmen, die Umweltbewusstsein und -schutz durch Marketing- oder Schriftmaterialien ausdrücken wollen.

4. Edle Anmutung und natürliche Haptik mit Naturpapier

Naturpapiere sind nicht beschichtet und veredelt, können aber geglättet sein, um eine bessere Bedruckbarkeit zu garantieren. Naturpapiere sind Universalpapiere und als solche vielfältig einsetzbar. Sie zeichnen sich durch eine natürliche, angenehme Haptik sowie eine hohe Festigkeit des Papiers aus und werden hauptsächlich für Visitenkarten, Schreibtischunterlagen sowie Grußkarten & Einladungskarten verwendet.

5. Für den Außeneinsatz

Affichenpapier ist eine andere Bezeichnung für Plakatpapier. Das Wort „Affiche“ stammt aus dem französischen und bedeutet „Plakat“ oder „Aushang“. Diese Papierart wird vor allem in der Außenwerbung eingesetzt, da sie sich aufgrund ihrer Beschaffenheit für das Nassklebeverfahren bei Plakatwerbung eignet. Der farbige, meist blaue Hintergrund des Papiers verhindert dabei das Durchscheinen älterer, überklebter Plakate. Die Vorderseite ist meist matt gestrichen. Affichenpapier zeichnet sich durch eine hohe Nassfestigkeit aus, was ebenfalls für den Einsatz als Plakatpapier spricht. [6524]

Diese fünf wichtigsten Tipps für den richtigen Einsatz von Papier im Marketing entstanden im Rahmen der Zusammenarbeit des Marketing-Managements von Cewe-Print mit der Onlineredaktion von print.de.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag!

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