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Was Unternehmen bei der Konzeption ihrer Weihnachtspost beachten sollten

Fünf Tipps für geschäftliche Weihnachtskarten

Charity-Karten unterstützen nicht nur Hilfsbedürftige, sondern auch das Unternehmensimage des Absenders.(Bild: Cewe-Print.de)

Die Weihnachtszeit steht quasi vor der Tür! In den Einkaufscentern wird man bereits seit längerem durch die Anwesenheit von Schokoladenweihnachtsmännern und Spekulatius daran erinnert. Im Geschäftsumfeld wird es nunmehr Zeit, sich bei Partnern, Kunden und Mitarbeitern für die Zusammenarbeit und Treue im zurückliegenden Jahr zu bedanken. Die klassische, gedruckte Weihnachtskarte ist dabei eine bewährte Methode die eigene Marke kurz vor Jahresende noch einmal in das Gedächtnis der Empfänger zu bringen.

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Jedoch sind Firmen damit nicht allein: Im Schnitt verschicken kleine und mittlere Unternehmen 355 Weihnachtskarten pro Jahr. Wie Unternehmen ihre Karte gestalten sollten, um sie aus der Flut der Wünsche herausstechen zu lassen und welche Details es beim Thema Weihnachtsgrüße zu beachten gilt, hat die Redaktion von print.de gemeinsam mit dem Marketing-Team von Cewe-Print.de herausgearbeitet.

1. Weihnachtsgrüße per Post sind besser als E-Mails

Anstelle einer Postkarte eine E-Mail mit festlichen Grüßen versenden? Natürlich erscheint dies für Unternehmen auf den ersten Blick einfacher. Doch die erhoffte Wirkung bleibt dann meist aus. Besonders in der Vorweihnachtszeit landen viele als Gruß getarnte Werbe-E-Mails in den Postfächern von Kunden und Partnern, sodass die wohlgemeinte Weihnachts-Mail meist unbeachtet bleibt und im elektronischen Papierkorb oder gar Spam-Ordner landet.

Gedruckte Karten haben gegenüber der elektronischen Post eine höhere Wertigkeit: Sie überzeugen durch ihre Haptik und geraten durch ihre zweckbezogene, weihnachtliche Gestaltung nicht in den Verdacht, Werbung zu sein. Solch eine Karte landet nicht gleich im Papierkorb, sondern erfreut den Empfänger und vermittelt ihm die Wertschätzung, die die Firma damit ausdrücken möchte. Wichtig ist jedoch, dass die Karte professionell gedruckt wird.

2. Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Es versteht sich von selbst, dass die Karte mit den Weihnachtswünschen nicht erst im neuen Jahr auf dem Schreibtisch des Empfängers landen sollte Doch wann ist der perfekte Zeitpunkt für das Versenden der Weihnachtskarten? Allgemein lohnt es sich, die Karten eher etwas früher als später zu verschicken. Dadurch ergeben sich insgesamt drei Vorteile: Erstens erreichen die Weihnachtsgrüße so auch die Kunden und Partner, die sich frühzeitig in den Weihnachtsurlaub verabschieden. Zweitens werden Weihnachtskarten beim Empfängerunternehmen oft während der ganzen Adventszeit ausgestellt, sodass der Absender über einen längeren Zeitraum mit positiven Emotionen verknüpft im Blickfeld der Empfänger steht. Drittens sticht man damit aus der Masse heraus, denn man gehört so zu den Ersten, die eine Weihnachtskarte schreiben und verschwimmt nicht in der Masse der Kartenschreiber.

3. Einzigartige, hochwertige Karten schmeicheln den Empfängern

Gut gestaltete, hochwertige Karten, die auf Papier mit Volumen gedruckt und eventuell mit Veredelungen versehen wurden, geben dem Empfänger das Gefühl der Wertschätzung. Deshalb sollten Unternehmen eher hochwertige Materialen verwenden. Eine edle Karte mit einem dezent verwendeten Logo wirkt besser als eine billige Standardpostkarte aus dünnem Karton. Demgegenüber sollten Unternehmen auch nicht durch überladene, schrille Karten versuchen, bei Kunden und Partnern Eindruck zu hinterlassen. Auch Erfolgsmeldungen, Umsatzzahlen und Auszeichnungen haben in der Weihnachtskarte nichts verloren und kommen beim Empfänger eher negativ an. Ebenfalls sollte nicht dasselbe Motiv wie im Vorjahr verwendet werden. Daran können sich Kunden und Partner mit Sicherheit erinnern.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Versandkosten: Sowohl DIN-Formate als auch Gewicht der Grußkarte und des Briefumschlages spielen hierbei eine Rolle. Um Unternehmen in punkto Gestaltung zu unterstützen, können Designvorlagen angeboten werden. Diese können Unternehmen zum Beispiel nutzen, wollen sie professionell gestaltete Designs verwenden, ohne eigene Entwürfe anfertigen zu lassen.

4. Balance zwischen Sachlichkeit und Persönlichkeit finden

Persönliche Karten sind gefragt, denn sie wirken wesentlich hochwertiger als Standardkarten. Und vor allem wirken eine handgeschriebene Unterschrift, eine persönliche Anrede oder ein Gruß Wunder. Gleichzeitig gilt es jedoch auch auf die Zielgruppe und das eigene Image zu achten. Eine lustige, flapsig formulierte Weihnachtskarte kann bei einem konservativen Zielpublikum ebenso fehl am Platz wirken, kommt sie von einem seriösen Absender, z.B. einer Anwaltskanzlei. Wichtig ist auch zu bedenken, ob man einen Kunden oder einen Partner anschreibt; die Ansprache variiert hier. Sich bei Kunden für die gute Zusammenarbeit zu bedanken wirkt genauso verkehrt wie bei Partnern für die Treue. Das eigene Logo sollte auf keinen Fall im Vordergrund der Weihnachtskarte stehen, sondern nur dezentes Beiwerk sein. Schließlich soll eine Weihnachtskarte ja als Gruß- und nicht als Werbebotschaft wahrgenommen werden.

5. Außergewöhnliche Karten und individuelle Designs

Karten, die vom Standard abweichen, bleiben länger im Gedächtnis der Kunden. Das kann durch ein auffälliges Format ebenso erreicht werden wie durch eine besondere Gestaltung. Eine weitere Art aufzufallen, ist die Verbindung des Nützlichen mit dem Schönen – beispielsweise durch die Verwendung von Charity Karten zugunsten von Hilfsorganisationen. So können Unternehmen nicht nur ihren Kunden und Partnern Weihnachtsgrüße ausrichten, sondern helfen gleichzeitig auch noch Bedürftigen durch den Kauf der Karten. Ein positives Beiwerk: Auch dem Empfänger wird die Charity-Orientierung des Absenders nicht entgehen, was wiederum für positives Image sorgt. [7227]

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