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Kommentar zum Thema »Firmenübergabe in der Druckindustrie«

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …

Auch in der Druckindustrie sollte man sich auf die Übergabe eines Unternehmens sorgfältig vorbereiten.
Auch und gerade in der Druckindustrie sollte man sich auf die Übergabe eines Unternehmens sorgfältig vorbereiten.

So jedenfalls hat es Udo Jürgens gesehen – und im Optimalfall stimmt das ja auch. Mit 66 Jahren sollten die Kinder aus dem Haus und man selbst bei guter Gesundheit sein. Die Rente ist verdient und das eigene Unternehmen in der Druckindustrie könnte spätestens jetzt übergeben werden – mit gutem Ergebnis, wenn man alles richtig gemacht hat …

 

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Auf die Übergabe vorbereiten

Und richtig gemacht hat man alles, wenn man sich rechtzeitig und sorgfältig auf die Übergabe des Unternehmens vorbereitet hat. Der erste Schritt sollte dabei sein, für sich selbst einen Zeitpunkt und ein oder verschiedene Wunschergebnisse festzulegen. Vielleicht gibt es auch Wunschpartner? Es ist zu überlegen, was übergeben werden soll und welchen Wert es hat – objektiv, für den bisherigen Inhaber sowie für den potentiellen Nachfolger. Dafür müssen stille Reserven geprüft und idealerweise offengelegt, die Bilanzpolitik der letzten Jahre begutachtet sowie Steuerberater, Rechtsanwälte und andere Personen befragt werden. Gespräche mit Leasinggesellschaften und Banken stehen an. Eine Kommunikationslinie zu Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der Familie will überlegt sein.

 

Sich Rat holen – für dieses eine Mal!

Dies alles ist notwendig, um einen guten Preis für sein Lebenswerk zu erhalten, diesen Preis einem Übernehmer sauber kommunizieren zu können und einem oder mehreren Übernehmern die Finanzierbarkeit des guten Preises zu ermöglichen. Jedenfalls, wenn das ein angestrebtes Ziel sein soll. Leider handelt es sich hierbei um eine Tätigkeit, die die meisten Unternehmer in der Druckindustrie nur einmal in ihrem Leben durchführen. Dann ist der Erstfall immer der Ernstfall. Deshalb lohnt es sich, dabei besonders sorgfältig vorzugehen und sich Input von Menschen geben zu lassen, die Übergaben schon mehrfach begleitet haben. Das kann der eigene Steuerberater oder der Banker des Vertrauens sein. Besser jedoch ist ein auf solche Fälle spezialisierter Berater. Diesen sollte man rechtzeitig suchen und kontaktieren, um notwendiges Vertrauen für den sensiblen Prozess der Unternehmensübergabe/-übernahme aufbauen zu können.
Lohnen wird sich dies in jedem Fall, denn es geht bei der Abgabe des eigenen Unternehmens schließlich auch um Ihr Geld! [5915]

Ihre Meinung?  insider@print.de

 

Thomas Grübner, Finanzberater für die Druckindustrie
Thomas Grübner ist geschäftsführender Gesellschafter der Elbe-Leasing GmbH (Dresden) und Autor der Artikel-Serie »Finanztipps« im Fachmagazin Grafische Palette.

 

 

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