Download “Tonwertzunahme im Offsetdruck”

Wie verhält es sich wirklich, mit der Tonwertzunahme im Offsetdruck? Drucken wir eventuell sogar mit einer Tonwertabnahme, wenn wir uns an die Vorgaben des Prozessstandard Offsetdruck, kurz PSO, halten? Aufschluss dazu gibt das neue eDossier.

Im Flexodruck hat man das längst erkannt und versucht, die Druckkennlinien auf eine 1:1-Übertragung, also die Diagonale, einzustellen, wie Prof. Dr. Martin Dreher vom DFTA-TZ (Flexodruck-Technologiezentrum der DFTA) in Stuttgart betont. Seine Untersuchungen zur Tonwertzunahme im Offsetdruck haben Ergebnisse zu Tage gefördert, die den einen oder anderen überraschen dürften. Welche das genau sind, erfahren Sie in unserem eDossier “Tonwertzunahme im Offsetdruck”, das im print.de-Shop zum Download zur Verfügung steht.

Im Offsetdruck wird bis heute noch mit dem Densitometer gemessen und Drucker glauben an den Tonwertzuwachs, den es zu vermindern gilt – immerhin steht das ja sogar in der offiziellen ISO-Norm 12647-2, dem Prozessstandard Offsetdruck, kurz PSO. Ganz im Gegensatz dazu ist Prof. Dr. Martin Dreher bereits seit Jahren überzeugt, dass in Wahrheit gar kein großer Zuwachs der Rastertonwerte stattfindet – wenn es ihn überhaupt noch gibt, wie Dreher schreibt. Das bestätigen die Erfahrungen aus dem Flexodruck. Den Tonwertzuwachs misst der Autor schon seit langer Zeit nach der Formel der Relativen Farbmetrischen Färbung (bzw. einer Abwandlung davon). In diesem Fall gäbe es tatsächlich oft noch einen gewissen Tonwertzuwachs. Der visuelle Vergleich mit dem nach Prozessstandard Offsetdruck hergestellten Proof mache das sichtbar. Wenn aber schon der Flexodruck fast linear gemessen wird, dann könne im Offsetdruck wohl kaum ein Tonwertzuwachs enthalten sein, wenn dieser im Mittelton sogar noch etwas offener aussieht.

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Um das nachzuweisen, nutzt der Autor die Messdaten Fogra39, von denen das aktuell meist verwendete Farbprofil für den Offsetdruck „ISO Coated V2“ berechnet worden ist. Die Messdaten sind Textdateien, worin man die Messwerte einfach ablesen kann, allerdings als Lab-Farbwerte. Die Fogra veröffentlicht und aktualisiert solche Messdaten für das Farbmanagement und die Fachwelt verwendet sie. Wie genau die Untersuchungen zur Tonwertzunahme im Offsetdruck vonstatten gingen und welche Rückschlüsse daraus zu ziehen sind, fasst das neue eDossier “Tonwertzunahme im Offsetdruck” zusammen. Laden Sie es sich gleich für nur 5,90 Euro im print.de-Shop herunter.

Überraschungen bei der Untersuchung der Tonwertzunahme

Der Autor forscht in der betreffenden Datei nach den Volltönen der Prozessfarben und deren Halbtönen. Überdruckende Farben interessieren in dem Zusammenhang noch nicht. Dabei erlebt Prof. Dreher eine erste Überraschung: bei allen diesen Vollton-Werten handelt es sich um glatte Zahlen. Er gibt zu bedenken, dass es ihm bei wahrscheinlich einigen 100.000 Farbmesswerten, die er in seinem Leben persönlich gemessen habe, wahrscheinlich noch nie passiert sei, dass sich ein einziger glatter Zahlenwert im Messergebnis gezeigt hätte, und hier gibt es gleich mehrere davon!

Bei den so genannten Messdaten handelt es sich allerdings gar nicht um wirkliche Messdaten. Die Fogra sammelt eine Menge von realen Messergebnissen, aber die werden nicht einfach gemittelt, sondern von einem Expertengremium in einen plausiblen Sollwert umgesetzt. Der bekommt dann natürlich sinnvollerweise einen glatten Zahlenwert.

Die zweite Überraschung: Nach der Umrechnung dieser Lab-Farbmesswerte aus Fogra39.txt über die Relative Farbmetrische Färbung in visuelle Rastertonwerte findet Dreher nicht nur keinen Tonwertzuwachs, es herrscht sogar überwiegend eine Tonwertabnahme! Und die dritte Überraschung: ausgerechnet das Schwarz hängt am weitesten durch, aber dicht gefolgt vom Gelb. Woran liegt das alles? Das erfahren Interessierte im neuen eDossier “Tonwertzunahme im Offsetdruck”. Sie können sich den ausführlichen Beitrag im print.de-Shop herunterladen.

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