Nachhaltige Produkte im Onlineshop

Sprintis führt Ecologiq-Linie ein

Sprintis-Produktmanager Johann Fischer (li.) präsentiert mit Geschäftsführer Christian Schenk die neue Ecologiq-Linie.

Der Würzburger Fachgroßhandel Sprintis nimmt eine nachhaltige Produktlinie ins Sortiment. Sie ist gekennzeichnet mit dem Ecologiq-Label, das Sprintis eigens dafür kreiert hat. Die Produkte sollen unter anderem helfen, die Menge an Plastikabfällen zu reduzieren und sind außerdem klimaneutral gestellt.

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Maßgeblich für die Einführung der Ecologiq-Linie ist Sprintis-Produktmanager Johann Fischer. „Ich habe mich auf die Suche nach Projekten und Produzenten von nachhaltigen Produkten gemacht, da ich mich auch privat im Umweltschutz engagiere. Parallel dazu häuften sich die Anfragen der Kunden nach Biofolien.”

Neu im Sprintis-Onlineshop sind daher zwei Klappenbeutel in den Größen C4 und C5 sowie drei Lieferscheintaschen in C6, C5 und DIN lang, bei denen recycelte Folie genutzt wird. Alle Produkte verpflichten sich den Standards des Post Consumer Recycling, kurz PCR. Ein zusätzliches Feature der Klappenbeutel ist ein Additiv, hergestellt von EPI Environmental Technologies Inc. Dieses Additiv verändert die molekulare Struktur des Kunststoffes, sodass dieser biologisch abbaubar wird. Die Beutel sollen sich innerhalb von 18 bis 24 Monaten in der Erde und im Wasser komplett auflösen. Das Rückenpapier der Lieferscheintaschen stammt aus zertifiziertem FSC-Papier.

Um die Produkte klimaneutral zu stellen, arbeitet Sprintis mit Nature Office zusammen. „Wir haben uns für die eigens von Nature Office initiierten Projekte Togo und die Aufforstung in Deutschland entschieden“, sagt Johann Fischer.

Gekennzeichnet wird die Ecologiq-Reihe durch ein Eichenblatt. Die Produkte werden erstmals auf der Fachpack vom 25. bis 27. September in Nürnberg ausgestellt. Der Messestand von Sprintis befindet sich in Halle 9, Stand 425.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Finde ich toll. Daumen hoch 🙂

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  2. Endlich beignnt die Industrie, alternative Produkte für Kunsstoff aus Papier herzustellen, das biologisch abbaubar ist.
    Wir müssen die Folgen einer neuen Technologie abschätzen, bevor wir sie einführen. Wir wussten von Anfang an, dass wir radioaktive Abfälle nicht vernichten können, dass Kunsstoff biologisch nicht abbaubar ist und dass Braunkohleverstromung schädlich für das klima ist. Trotzdem machten wir es und das zeigt, wie dumm unsere Gesellschaft ist.
    Nanopartikel werden die BLut/Gehirnschranke durchdringen. Das wissen wir heute bereits. Aber werden wir die massenhafte Anwendung dieser Technologie verhindern oder warten, bis die Schäden auch für den Dümmsten offenkundig sind und nicht mehr behebbar sind ?

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