Binder + Wöhrle setzt Systeme von Paul Leibinger ein

Continuous-Inkjet-Systeme zur Produktkennzeichnung

Der Hersteller von Kunststoffrohren, Profilen und Bowdenzügen, Binder + Wöhrle, setzt zur Produktkennzeichnung das Continuous-Inkjet-System "Jet3up" von Paul Leibinger ein.
(Bild: Paul Leibinger GmbH & Co. KG)
Der Hersteller von Kunststoffrohren, Profilen und Bowdenzügen, Binder + Wöhrle, setzt zur Produktkennzeichnung das Continuous-Inkjet-System "Jet3up" von Paul Leibinger ein.

Binder + Wöhrle, Hersteller von Kunststoffrohren, Profilen, und Bowdenzügen, die unter anderem in Autos von VW zum Einsatz kommen, hat sich bei der Produktkennzeichnung von seinen alten Heißprägemaschinen verabschiedet und stattdessen in Continuous-Inkjet-Drucksysteme (CIJ) der Paul Leibinger GmbH & Co. KG investiert. Damit könne das Hausacher Unternehmen nun noch flexibler und schneller produzieren. Zudem berührten die CIJ-Drucker die Produkte nicht.

Bisher kamen bei Binder + Wöhrle Heißprägemaschinen für die Produktkennzeichnung zum Einsatz. Diese arbeiteten mit vorgeheizten Prägezeichen auf Kunststofffolien, die sich ablösten und als Schriftbild auf dem Produkt kleben blieben. Das habe gut funktioniert, solange auf Produkten nur wenig Daten erscheinen mussten. Inzwischen sei man jedoch gesetzlich verpflichtet, eine  Vielzahl an Produktdaten aufzubringen, wie beispielsweise Produktnummer, Materialkennzeichnung und Produktionsdatum.

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Mit den CIJ-Druckern “Jet3up” der Paul Leibinger GmbH & Co. KG lassen sich die Produkte nun nicht nur berührungslos bedrucken – die Informationen können auch in Windeseile verändert werden, fünfzeilige Kleinschriften, Grafiken, Barcodes und alle gängigen Datamatrix-Codes mit einer Druckhöhe von bis zu 16 Millimetern inklusive. Damit lassen sich bei Binder + Wöhrle Produkte nun schneller kennzeichnen und Produktwechsel schneller realisieren.

Eingestellt werden die Informationen, die später Eins-zu-Eins auf dem Produkt erscheinen, über ein 10,4-Zoll großes Touchscreen nach dem “what-you-see-is-what-you-get (WYSIWYG)-Prinzip”. Derzeit sind bei Binder + Wöhrle die Drucksysteme mit 200 m/min im Einsatz, können aber noch schneller gestellt werden, denn laut Hersteller liegt ihre Maximalgeschwindigkeit bei bis zu 600 Metern pro Minute, was ungefähr 36 km/h entspreche.

Ganze dreizehn Drucker sind in der Produktion des Hausacher Unternehmens im Einsatz.

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