Die coolsten Jobs der Druckbranche: Industriekaufmann/-frau

(Bild: LuckyN/shutterstock.com)

Druckprodukte begegnen uns überall. Wir nutzen Verpackungen, lesen Magazine oder Gebrauchsanweisungen, stöbern in Katalogen und Prospekten oder freuen uns an Fotobüchern. In den Wohnungen haben wir bedruckte Tapeten, Fußböden oder Keramikfliesen. Und selbst unsere digitalen Geräte sind bedruckt. Kein Wunder, dass der Druckmarkt ein Big Business ist und jede Menge spannender Karrierechancen zu bieten hat.

Egal ob Mediengestalter, Medientechnologe Druck oder Medien-Informatiker – auf gutenbergshelden.de finden Schulabgänger und Quereinsteiger alles, was sie zu den wichtigsten Berufsbildern in der Druck- und Medienindustrie wissen wollen – und nur das. In einer Serie geben wir euch einen Einblick. Heute: Industriekaufmann/-frau.

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  1. Was macht ein Industriekaufmann?

Der Industriekaufmann ist ein Organisationstalent, der sowohl Ahnung von Technik als auch von Wirtschaft hat. Er verbindet beide Bereiche und vermittelt zwischen ihnen. Praktisch heißt das, der Industriekaufmann arbeitet meist in Unternehmen der Industrie, aber nicht in der Produktionshalle, sondern im Büro. Dort redet er mit Kunden, Lieferanten, Partnern, erstellt Marketingstrategien, kümmert sich um die Verwaltung, kalkulierst Kosten, bestellst Waren und macht die Buchhaltung. Das klingt viel zu viel? Keine Sorge, Industriekaufleute arbeiten nicht alleine, sondern im Team. Jeder hat seinen eigenen Aufgabenbereich.

 

  1. Wo werden Industriekaufleute eingesetzt?

Kaufmänner werden in jedem Unternehmen der Industrie gebraucht. Schließlich ist jedes Industrieunternehmen auf irgendeine Weise an die Wirtschaft gekoppelt und braucht Menschen, die sich damit auskennen. Ein Industriekaufmann kann also davon ausgehen, immer einen Job in einem Industrieunternehmen zu finden. Darüber hinaus finden Industriekaufleute unter anderem Beschäftigung im Handel, in der Chemie-, Transport-, Holz- oder Textilindustrie. Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig.

Im Unternehmen sitzen Industriekaufleute hauptsächlich am Schreibtisch. Sie sind aber auch öfter mal draußen, beim Kunden oder Lieferanten oder im Gespräch mit einer Werbeagentur.

 

  1. Wie wird man Industriekaufmann und welche Voraussetzungen gibt es?

In der dreijährigen Ausbildung lernen Industriekaufleute viel über Technik und noch mehr über Wirtschaft. Die Ausbildung ist dual, das heißt, man hat theoretischen Unterricht an einer Berufsschule und lernt die Praxis parallel in einem Ausbildungsbetrieb.

Die meisten Auszubildenden haben einen Realschulabschluss oder Abitur. Gute Noten sollte man in Deutsch und Mathe mitbringen. Die Ausbildungsbetriebe legen Wert auf Sorgfalt, Freundlichkeit und Teamfähigkeit. Daten und Zahlenmengen sollten einen nicht abschrecken, ebenso wenig wie das Verarbeitungsprogramm dafür, Excel. Auch Englisch braucht man in diesem Beruf ziemlich oft.

 

Und wenn ihr jetzt noch wissen wollt, welches Gehalt ein Industriekaufmann/-frau bekommt und warum sich eine Ausbildung als Industriekaufmann/-frau lohnt, dann schaut doch mal rein! Alle Infos findet ihr auf dem neuen Berufe-Portal speziell für die Druckbranche: gutenbergshelden.de

 

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