Neue Version des überarbeiteten Verpackungseditors

Esko: Verpackungseditor Artpro+ mit erweiterten Funktionen

Artpro+ verwendet sozusagen „die Intelligenz der CAD-Daten, um alle Ausgabeprozesse anhand nur einer einzigen Datei durchzuführen.“

Die im belgischen Gent ansässige Firma Esko hat jetzt ein neues Hauptrelease von Artpro+, seinem Druckvorstufen-Editor für Verpackungen und Etiketten, angekündigt. Eingeflossen in die Konzeption der jüngsten Version seien die Erfahrungen aus mehr als 25.000 aktuell installierten Editoren von Esko, heißt es bei dem Anbieter.

Artpro+ soll es ermöglichen, die gesamte Bearbeitung in der Druckvorstufe 40 % schneller als bisher durchzuführen. Dabei benötigt diese neue Version laut Esko weniger Mausklicks, um Aufgaben zu erledigen, öffnet und speichert Dateien mit nativen PDFs schneller und beschleunigt das Unter-/Überfüllen (Trapping).

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Die Software fügt sich in die Verpackungsmanagement-Plattform Webcenter von Esko ein. Dort können sich die Kunden einwählen, das Layout prüfen und freigeben, was die Lieferzeiten deutlich verkürzt.

Heute lassen sich die meisten Etiketten- und Verpackungsaufgaben automatisieren, da der Druckvorstufen-Editor für die Qualitätskontrolle und die Verarbeitung von Ausnahmen einsetzbar ist. Artpro+ kann nicht nur über die Automation Engine von Esko gesteuert werden, sondern die Aufgaben lassen sich mit Hilfe der Automatisierung im Editor laut Esko wesentlich vereinfachen, ohne dass dafür Skripts erstellt werden müssen.
Auch erhöhe die Automatisierung die Produktionsgeschwindigkeit erheblich und verringere das Risiko von Bedienerfehlern.

Wichtige neue Funktionen:

Das neue Release beinhaltet drei aktualisierte Leistungsmerkmale, um die Produktivität des Bedieners bzw. Prozesses zu erhöhen:
– Die Bediener können PDF-Aktionslisten erstellen, ohne über spezielle Fachkenntnisse oder IT-Fertigkeiten verfügen zu müssen, so die Einschätzung des Herstellers: Die Listen werden nur einmal im Editor eingerichtet und sind dann für Wiederholaufgaben immer wieder nutzbar. Diese automatisierten Aktionen können von jedem gestartet werden.
– Normalerweise ist das lokale Suchen und Verwalten von Schriftarten für die verschiedenen Entwürfe, an denen die Bediener arbeiten, sehr zeitaufwändig und stellt eines der größten Fehlerrisiken dar. Mit einem neuen Font-Management-Connector für Artpro+ soll nun jeder Anwender sofort Zugriff auf die erforderlichen Schriftarten bekommen, um eine qualitativ hochwertige Ausgabe zu gewährleisten. Diese Integration erfolgt mit dem Universal Type Server von Extensis, was in der Branche neu ist. Dadurch können die Mitarbeiter in der Druckvorstufe Bearbeitungen in Echtzeit vornehmen, um in letzter Minute wichtige Änderungen einzubinden. Das wiederum soll kostenintensive Druckfehler und Verzögerungen in der Druckmaschine vermeiden.
– Artpro+ nutzt sozusagen „die Intelligenz der CAD-Daten, um alle Ausgabeprozesse anhand nur einer einzigen Datei durchzuführen, was Doppelungen, Fehler und Redundanzen verhindert“, so Esko weiter. Der Vorteil bestehe darin, dass alle Daten in der gleichen Datei, die auch für die Steuerung der Ausgabe verwendet wird, gespeichert sind.

Artpro+ ist mit dem Release von Version 18 der Esko-Software-Plattform im Juni 2018 erhältlich. Alle Kunden von Artpro und Packedge mit einem Wartungsvertrag haben Anspruch auf ein kostenloses Upgrade auf die Version Artpro+ 18. Das neue Release von Artpro+ kann auch im Esko Store auf www.esko.com/en/shop/software-overview/artpro-plus für einen Probezeitraum von 30 Tagen kostenlos getestet werden.

 

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