HP Indigo 6900 und neue Funktionen für die HP Indigo 20000 und 30000

HP baut Portfolio für Etiketten und Verpackungen aus

Mit der HP Indigo 6900 baut HP sein Portfolio an Systemen für den Etiketten- und Verpackungsdruck aus. Auch die HP Indigo 20000 und 30000 haben neue Funktionen erhalten.
Mit der HP Indigo 6900 baut HP sein Portfolio an Systemen für den Etiketten- und Verpackungsdruck aus. Auch die HP Indigo 20000 und 30000 haben neue Funktionen erhalten. (Bild: HP)

Mit der HP Indigo 6900 und neuen Funktionen für die HP Indigo 20000 und 30000 hat HP sein Portfolio für die Produktion von Etiketten und Verpackungen erweitert.

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Während die HP Indigo unter anderen mit Pack Ready für Etiketten sowie zusätzlichen Farben für neue Effekte ausgestattet ist, kann die HP Indigo 20000 nun mit dem Pack Ready Laminiergerät betrieben werden. Für die HP Indigo 30000 sind gleich eine ganze Reihe neuer Funktionen verfügbar.

Mit der neuen HP Indigo 6900 Digital Press richtet sich der Hersteller an den Markt für adressierbare Etiketten. Das neue Rollen-Digitaldrucksystem verarbeitet druckempfindliche Etikettensubstrate, Papier, Folien und auch Pappen mit einer Stärke von 12 bis 450 Mikrometer bis zu einer maximalen Bahnbreite von 340 mm. Die Auflösung liegt bei 812 dpi bei 8 Bit Farbtiefe, die Adressierbarkeit ist mit 2438 x 2438 dpi HDI (High Definition Imaging) angegeben. Dabei erreicht das Drucksystem je nach Druckmodus eine Geschwindigkeit von 30 m/min im Vierfarbmodus, 40 m/min im Enhanced Productivity Mode (EPM) oder 60 m/min im Ein- oder Zweifarbenmodus. Insgesamt kann die HP Indigo 6900 mit bis zu sieben Farben betrieben werden.

Weitere Eigenschaften und Ausstattungsmerkmale des neuen Rollendrucksystems sind:

  • Pack Ready für Etiketten zur Herstellung von resistenten Etiketten für den Lebensmittelhandel, Haushaltswarenhandel sowie die chemische und pharmazeutische Industrie. Pack Ready für Etiketten wird laut HP derzeit an vier Beta-Standorten getestet.
  • Die neue Farbformel HP Indigo Electro-Ink Silver erzeugt ein breites Spektrum an metallischen Farben
  • Mit der HP Indigo Electro-Ink “Invisible Blue” und “Yellow” lassen sich Elemente drucken, die nur UV-Licht sichtbar werden. So soll der Markenschutz auch über Werbeetiketten gesichert werden.
  • Durch die Integration der HP-Indigo-GEM-Technologie entsteht laut HP eine volldigitale One-Pass-Lösung für den Druck und die Veredlung von Etiketten mit Spot-Lackierungen, haptischen Warnelementen, Folien, Hologrammen, Minitexturen und Laminierung.
  • Die Lösung HP Production Pro for Indigo Labels and Packaging soll mit einer fünfmal schnelleren RIP-Leistung und der Esko Color Engine zu einer hohen Produktivität und Skalierbarkeit in der digitalen Produktion beitragen. Mit dem Digitalen Frontend können Verpackungsveredler ihre digitale Produktion mit multiplen Druckmaschinen an mehreren Standorten skalieren und verwalten, die Anzahl der täglichen Aufträge erhöhen und Bereitstellungszyklen verkürzen, so HP.

Für die HP Indigo 20000 ist Pack Ready Laminierung ab sofort verfügbar

Unternehmen, die die HP Indigo 20000 im Einsatz haben, können laut HP ab sofort auch das HP Indigo Pack Ready Laminierung nutzen. Dieses wird von Karlville hergestellt und vertrieben und soll die Veredelung von flexiblen Verpackungen ermöglichen.

Neue Funktionen auch für die HP Indigo 30000
Neue Funktionen hat HP auch für die Indigo 30000 Digital Press vorgestellt. Mit dem Bogendrucksystem lassen sich, so HP, Dutzende Faltschachtelaufträge pro Tag und bis zu einer Million Bögen im B2-Format pro Monat herstellen. Verarbeitet werden können unterschiedliche Materialien, wie zum Beispiel Karton oder metallisierte, synthetische oder transparente Medien. Zu den Neuerungen gehören darüber hinaus:

  • neue Sicherheitsfunktionen wie Micro-Text und Micro-QR-Codes sowie neue automatisierte Funktionen zur kundenspezifischen Anpassung und Personalisierung enthalten
  • die Tresu-iCoat-30000-Lösung zur Druckveredlung soll für die robuste Verarbeitung von Faltschachteln sorgen. Sie ist über HP verfügbar und wird ebenso von HP gewartet.

Übernahme für den Ausbau des Wellpappegeschäftes

Darüber hinaus hat HP angekündigt, Kiwiplan, einen Anbieter von MIS/MES-Softwarelösungen für Verpackungen mit Wellpappe und Vollpappe, zu integrieren. Dadurch sollen die Anwender dee HP Pagewide C500 Presses dabei unterstützt werden, das Drucksystem auszulasten und den Zeit- und Kostenaufwand weiter zu reduzieren. Insgesamt haben bisher fünf Kunden in Europa und den USA eine PageWide C500 für die Direct-to-Board und Post-Print-Wellpappenproduktion bestellt. Die erste Druckmaschine soll im März ausgeliefert werden, so HP.

Das Drucksystem, das auf der Single-Pass-Thermal Inkjet-Technologie von HP basiert, ist laut HP eine digitale Alternative für die Offset-Laminierung und Flexo-Produktion und verarbeitet sowohl beschichtetes als auch unbeschichtetes Papier. Die HP Pagewide C500 verwendet HP-CV150-Tinten auf Wasserbasis ohne UV-reaktive Chemikalien, was den Einsatz für den Druck von Primär- und Sekundärverpackungen für die Lebensmittelindustrie ermögliche.

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