Version 1.2 mit Verbesserungen im Bereich Barcode und SVG-Verarbeitung

Callas Software: Update für Konvertierungstool PDF Chip

Callas PDF Chip – das Kommandozeilen-Tool zur Erzeugung hochwertiger PDFs aus HTML-Dateien – liegt jetzt in der Version 1.2 vor.

Template-Entwicklung per Plug-in für Chrome. Chrome und andere Webbrowser bieten leistungsfähige Entwicklungswerkzeuge für HTML, CSS und Javascript. Bislang konnten diese bei der Entwicklung von PDF-Chip-Templates nur auf die allgemeinen und nicht auf den PDF-Chip-spezifischen Code angewendet werden. In PDF Chip 1.2 gibt es daher nun ein Chrome-Plug-in, das PDF-Chip-spezifische Funktionen in Chrome nachbildet. So soll das komplette Spektrum der Debugging-Werkzeuge von Chrome für PDF-Chip-Anwender ohne Einschränkung nutzbar werden.

Erweiterte Unterstützung für Barcodes. PDF Chip beinhaltet eine Barcode-Bibliothek, die rund 120 Barcode-Typen unterstützt. Viele dieser Barcodes haben bestimmte Funktionen und Parameter, die sich in PDF Chip bisher nicht verwenden lassen. Ab PDF Chip 1.2 können Anwender diese speziellen Parameter laut Callas auch in ihren Vorlagen nutzen, wodurch die Barcode-Funktion noch leistungsfähiger wird. Gleichzeitig sei es möglich, Barcodes mit beliebigen Inhalten, zum Beispiel auch Bildern, zu hinterlegen, so dass der Hintergrund nur an den normalerweise geschwärzten Stellen „durchscheint“. So erschließe sich eine breite Palette „kreativer“ Barcode-Anwendungen.

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Indesign-Vorlagengenerator. PDF-Chip-Templates können im Prinzip mit jedem Text-Editor oder speziell auf Webdesign ausgerichteten Tools erstellt werden, so Callas. Für Anwender von Adobe Indesign hat das Unternehmen in PDF Chip 1.2 einen Vorlagen-Erzeugungs-Export integriert. Dieser soll Indesign-Dokumente in korrekte PDF-Chip-Vorlagen konvertieren, indem er die Positionen aller Elemente auf der Seite sowie Eigenschaften wie deren Farbe und Stile richtig nach HTML und CSS übernimmt. Damit lasse sich je nach Aufgabenstellung die für die Template-Erstellung benötigte Zeit massiv reduzieren.

Zusätzliche Funktionen. Darüber hinaus stellt die neue Version eine Lösung für asynchron ladende Seitenbestandteile zur Verfügung, die beispielsweise Probleme beim dynamischen Austauschen von Bildern beseitigen soll. Weiterhin funktionieren nun angeblich Links zwischen mehreren HTML-Seiten, die mit PDF Chip in ein PDF umgesetzt werden, auch im Ergebnis-PDF. Schließlich ermöglicht PDF Chip 1.2 laut Callas die direkte Verarbeitung von SVG-Dateien, zuvor mussten diese häufig noch in eine HTML-Seite eingebettet werden.

Lizenzstufen/Kosten. Da Anwender unterschiedliche Anforderungen haben, gibt es bei PDF Chip vier Lizenzstufen mit unterschiedlichen Funktionsumfängen und entsprechenden Preisen. Callas PDF Chip 1.2 ist ab sofort zu folgenden Konditionen verfügbar:

  • PDF Chip S: 5.000 Euro
  • PDF Chip M: 10.000 Euro
  • PDF Chip L: 15.000 Euro
  • PDF Chip XL (Enterprise): 25.000 Euro

Preise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer. Der Abschluss eines Wartungsvertrags (SMA-Vertrag) beim Kauf einer PDF-Chip-Lizenz ist obligatorisch und kostet 20 Prozent des Produktpreises pro Jahr. Das Update auf PDF Chip 1.2 ist für Anwender von PDF Chip 1.0 und 1.1 kostenlos.

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