Maschine arbeitet fünf Farbwerken, Lackturm und Auslageverlängerung

Druckhaus Kaufmann produziert mit neuer KBA Rapida 106

Das Druckhaus Kaufmann hat in eine neue Fünffarben-Rapida 106 mit Lack investiert.

Pro Schicht sind im Druckhaus Kaufmann bei durchschnittlichen Auflagenhöhen von 50.000 Exemplaren lediglich ein bis zwei Jobwechsel erforderlich. Deshalb komme es bei der Ausstattung der Rapida 106 für das Druckhaus Kaufmann weniger auf kurze Rüstzeiten, sondern eher auf hohe Fortdruckleistungen und andere Features an. Die georderte Rapida 106 verfügt über eine ziehmarkenfreie Anlage mit Drive-Tronic-Technik, einen vollautomatischen Plattenwechsler, eine Clean-Tronic-Wascheinrichtung und Registermessung sowie KBA-Leitstandtechnik für Maschine und Peripherie.

Die KBA Rapida 106 ist im Druckhaus Kaufmann zu etwa 80 Prozent in der Umschlagproduktion im Einsatz. Die weiteren 20 Prozent der Rapida-106-Produktion entfallen laut Druckhaus auf Bogen-Objekte in Kombination mit der Rollenproduktion. Denn der Bogenoffsetdruck ergänze vorwiegend das Rollenoffsetgeschäft des Unternehmens mit Schwerpunkt Katalog- und Zeitschriftenproduktion.

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Damit die gedruckten Umschläge gut aussehen, sei der Lackauftrag entscheidend, heißt es weiter. Glänzender, halbmatter und matter Dispersionslack kommt an der Rapida 106 im Inline-Prozess zum Einsatz. Während bei deutschen Titeln der Trend zu mattveredelten Produkten anhalte, seien in Frankreich vor allem hochglänzende Titel gefragt, so das Druckhaus. Etwa 20 Prozent der Produktion bei Kaufmann ist für den Export in die nahen Nachbarländer Frankreich und Schweiz bestimmt.

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