Digicut ab September verfügbar

Polar Mohr bringt Laserschneider für rund 40.000 Euro auf den Markt

Raffinierte Blumenmuster wie auf diesen mit den Digicut gefertigten Einladungskarten geben Printprodukten einen deutlichen Mehrwert.

Mit seinen kompakten Außenmaßen von 1.365 mm Länge, 880 mm Tiefe und 1010 mm Höhe wurde das Gerät für die Produktion von Einzelblättern konzipiert. Der Digicut wird ab September ausgeliefert und soll für ca. 40.000 Euro erhältlich sein.

Das Beladen der Maschine erfolgt über eine transparente Klappe auf der Oberseite. Nachdem die Klappe angehoben wurde, kann das zu bearbeitende Material manuell an das Anschlaglineal angelegt und ausgerichtet werden. Die Arbeitsfläche beträgt 860 x 610 mm. Anschließend wird über ein vierzeiliges Display der dazugehörige Auftrag ausgewählt und die Produktion gestartet. Alle zur Bearbeitung notwendigen Einstellungen, wie die Intensität und Geschwindigkeit des Lasers werden bereits vorab über die farbenspezifische Einstellung im Druckertreiber definiert. Mögliche Produkte sind unter anderem Einladungskarten, Briefpapiere, Umschläge, Lesezeichen, Tischkarten und Windlichter. Eine raffinierte Anwendung ist das Lasern von Puzzles. Ist der Digicut fertig, ertönt ein Signal, und der Bediener kann das Material wieder manuell entnehmen. Die ausgeschnittenen Teile fallen durch den wabenförmig strukturierten Tisch nach unten. Bei entsprechenden Motiven wie zum Beispiel Blumenmustern können diese ebenfalls verwendet werden, so etwa als Tischschmuck.

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Beim Digicut von Polar Mohr kommt ein luftgekühlter 30-W-Laser zum Einsatz. Die Laserleistung kann von 0-100 % und die Geschwindigkeit von 0,1-100 % eingestellt werden. Als Motive können alle Vektorgrafiken verwendet werden. Angesteuert wird der Digicut durch einen handelsüblichen PC via paralleler Schnittstelle oder USB 2.0.

Die Technik des Laserschneidens wird bereits in vielen Branchen und für eine Vielzahl von Materialien eingesetzt. Das Besondere ist, dass die Bearbeitung des Materials berührungslos erfolgt. Durch den Einsatz eines Lasers entstehen keine Werkzeugkosten. Das bearbeitete Material wird durch die Laserenergie in Sekundenbruchteilen an der Oberfläche verdampft. Die Standzeit des Digicut-Lasers gibt Polar Mohr mit bis 45.000 h an.

Vertrieben wird der Digicut über den Polar-Vertriebspartner Heidelberg sowie über die digitaldruckorientierte Mohr-Vertriebsschiene. Zur Markteinführung wird Heidelberg die Maschine für unter 40.000 Euro anbieten.

Ein Video auf unserer Facebook-Seite zeigt den Digicut in Aktion.

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