Papiermaschine für einseitig gestrichene Papiere soll 135.000 Tonnen pro Jahr mit 1200 m/min bzw. 72 km/h Geschwindigkeit produzieren

Sappi: 60-Mio.-Euro-Umbau der PM 2 in Alfeld abgeschlossen

Berry Wiersum, CEO Sappi Fine Paper Europe; Rosemarie Asquino, Sales & Marketing Director Speciality Papers Sappi Fine Paper Europe und Dr. Stefan Karrer, Mill Director Sappi Alfeld GmbH (v.l.), bei der Einweihungsfeier.

Auf der neuen Inline-Maschine werden einseitig gestrichene Spezialpapiere hergestellt. Bei den Umbauarbeiten kam der größte Kran in Europa für den Einbau eines 135 t schweren MG-Zylinders mit 6,4 Meter Durchmesser zum Einsatz (MG steht für „machine glazed“ also „maschinenglattes“ Papier). Zum Umbau der PM 2 gehörte neben dem neuen MG-Zylinder auch die Installation eines neuen Stoffauflaufs mit Verdünnungssystem und einer Vortrockner-Sektion in einer einstufigen Anordnung.

Die neue Papiermaschine soll für eine sehr glatte Oberfläche an der Oberseite des produzierten Papiers, eine höhere Dimensionsstabilität und eine geringere Durchdringung der Farbpigmente sorgen. Ihre Produktionskapazität wird mit 135.000 t pro Jahr angegeben, bei einer Geschwindigkeit von 1200 m/min bzw. 72 km/h. Laut Rosemarie Asquino, Sales & Marketing Director bei Speciality Papers Sappi Fine Paper Europe, gehören zu den ersten mit der Maschine hergestellten Papieren die Sorten Fusion, Parade Prima, Algro Finess und Algro Sol.

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Nach eigenen Angaben will Sappi Alfeld auch künftig neue Produkte für die Marktsegmente Trennpapiere, flexible Verpackungen und Etiketten entwickeln. Dafür wird das Unternehmen die neuen Möglichkeiten und Kapazitäten nutzen, die jetzt durch den Umbau der PM 2 bereitstehen.

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