Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zugegen

Schreiner Group eröffnet neuen Servicebereich „Schreiner Digital Solutions“

Die Schreiner Group in Oberschleißheim bei München hatte kürzlich allen Grund zu feiern: Gemeinsam mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eröffnete Geschäftsführer Roland Schreiner den neuen Servicebereich „Schreiner Digital Solutions.“ Damit will die Schreiner Group ihre Kunden „noch umfassender auf dem Weg der Digitalisierung unterstützen“, betont Roland Schreiner.

Was bedeutet das in der Praxis? Angesichts dessen, dass der deutsche Mittelstand vor zwei Herausforderungen steht: der digitalen Transformation und dem Fachkräftemangel und die Schreiner Group sich als Familienunternehmen selbst in einem Transformationsprozess befindet, will man aber andere Unternehmen auf dem Weg in die digitale Zukunft unterstützen, wie es vonseiten des Unternehmens heißt. So sollen die Mitarbeiter des Bereichs gemeinsam mit den Kunden auf Basis von Hightech-Labels der Schreiner Group neuartige, digitale Gesamtlösungen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Beispielsweise lässt sich in ein Label ein elektronischer Manipulationsnachweis integrieren, der mit einem NFC-fähigen Smartphone ausgelesen werden kann. Dahinter steckt ein digitales Informationssystem, das den Manipulationszustand erkennt und relevante Zusatzinformationen wie Produkthinweise oder Monitoring-Funktionen wie Geotracking bietet.

Anzeige

Vor diesem Hintergrund machte sich die bayrische Wirtschaftsministerin ein Bild von den Schreinerschen Geschäftsmodellen auf Basis funktionaler Hightech-Etiketten und führte aus: „Die Digitalisierung ändert alles. Deswegen braucht jedes Unternehmen in Bayern eine digitale Strategie, gerade auch mittelständische Betriebe. Ich möchte, dass wir die Möglichkeiten digitaler Anwendungen nicht nur für uns nutzen, sondern dass wir zum Vorreiter der Digitalisierung werden“, so Aigner.

Die Schreiner Group hat mit rund 1.100 Mitarbeitern binnen fünf Jahren 40 Prozent mehr Jahresumsatz erwirtschaftet (zuletzt 170 Mio. Euro). Für Personalleiter Jan Benedict ist es eine ständige Herausforderung, stets die richtigen Mitarbeiter zu finden: „Durch die Digitalisierung haben sich auch die Aufgabenfelder gewandelt. Heute suchen wir nicht nur verstärkt Drucker, Medientechnologen und Maschinenführer, sondern auch Implementation Manager für digitale Lösungen, IT-Consultants und Projektingenieure mit Vertriebsorientierung.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: