Neue Speedmaster XL 106 mit sechs Farben und Lackwerk bietet neue Möglichkeiten für die Inline-Veredelung

Beisner Druck investiert 3 Mio. Euro in neue LE-UV-Druckmaschine

Bei Beisner Druck in Buchholz in der Nordheide wird seit neuestem auch im LE-UV-Offset produziert. Dazu hat das Unternehmen in eine Speedmaster XL 106-6+LX von der Heidelberger Druckmaschinen AG investiert.

Während für die Veredelung bisher zwei getrennte Arbeitsschritte notwendig waren, werden diese durch die neue LE-UV-Druckmaschinen in einem Durchgang vereint. Aus dem herkömmlichen Offsetdruck und der anschließenden partiellen oder vollflächigen UV-Lackierung wird also ein einziger Ablauf. Auch das Pudern entfällt bei der Druckproduktion mit der neuen Speedmaster XL 106-6+LX, erklärt das Unternehmen. Zudem verkürze sich die gesamte Druckproduktion, was wiederum direkt an die Kunden in Form von kürzeren Lieferzeiten weitergegeben werden kann. Laut Hersteller erreicht die LE-UV-Druckmaschine Speedmaster XL 106-6+LX eine maximale Druckgeschwindigkeit von 18.000 Bogen/h.

Mit der Speedmaster XL 106-6+LX kann Beisner Druck darüber hinaus eine größere Materialvielfalt bedrucken. So seien Folien und Kunststoffe ebenso problemlos zu bedrucken wie metallische Papiere. Auch auf Naturpapieren sei nun eine hohe Farbbrillanz erzielbar.

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Für Beisner Druck war bei der Investitionsentscheidung auch der Umweltaspekt der neuen Offsetdruckmaschine wichtig. Der CO2-Ausstoß werde mit der neuen Speedmaster 106-6+LX um bis zu 60 Prozent reduziert, eine ozonfreie und geruchsarme Produktion sei ebenfalls gewährleistet. „Knapp 3 Millionen Euro haben wir in die neue Maschine und somit in die Zukunft unseres Druckereistandorts investiert“, erklärt Geschäftsführer Helge Beisner. „Bei uns trifft Leidenschaft auf Tradition ─ mit dem richtigen Blick in die Zukunft. Ich bin stolz auf unsere Entwicklung, die wir in den 90 Jahren Firmengeschichte gemacht haben“, ergänzt Senior-Geschäftsführer Dieter Beisner.

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