Verkauf gescheitert – Aus für 172 Mitarbeiter

Druckerei Schreckhase stellt den Betrieb ein

Der Betrieb in Spangenberg wird eingestellt.

Die 1972 gegründete Werbedruck Schreckhase hatte im April 2017 Insolvenz anmelden müssen (print.de berichtete). Ziel war es, einen Investor zu finden, der den Betrieb übernimmt. Dies sei zunächst auch gelungen, gibt Insolvenzverwalter Koch an. Der gebotene Kaufpreis habe aber nicht ausgereicht, um die für einen Verkauf notwendigen Forderungen abzulösen. Statt das Unternehmen am 1. September an einen neuen Eigentümer übergeben zu haben, mussten nun die Kündigungen ausgesprochen werden.

Die 172 betroffenen Mitarbeiter sollen in eine Transfergesellschaft wechseln. Die Mitarbeiter würden dort mindestens drei, höchstens 12 Monate weiterbeschäftigt. Laut Koch sei es schwierig, den einen Grund für das Aus des Unternehmens zu nennen. Die Erweiterung im Jahr 2012 (print.de berichtete) spiele zwar eine Rolle, aber ohne die Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe wäre das Unternehmen nicht wettbewerbsfähig geblieben. Damals hatte die Werbedruck Schreckhase in vier großformatige Druckmaschinen (Heidelberg Speedmaster XL 106) investiert und die Produktionsfläche von 8.000 auf 11.000 Quadratmeter erweitert.

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Aktuell stünde die Zukunft der Mitarbeiter im Fokus, betont Koch. Bei der Anzahl sei es aber schwierig, für alle etwas zu finden. Interessierte Unternehmen könnten sich gerne bei ihm melden.

Kontakt: Carsten Koch, Tel. 0561/3166311

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