Der Druck wird zum exklusiven Medium

Ergebnisse der Trendumfrage „Ihre Vision von der Zukunft der Druckindustrie?“ (Folge 18)

Deutscher Drucker hat über 30 Branchenexperten befragt, wie sie die Zukunft der Druckindustrie beurteilen. Konkret sollten dabei folgende Fragen beantwortet werden: Welche Rolle wird der Druck in der Gesamtkommunikation spielen? Wie wird sich die Printproduktion verändern? In welche Richtung entwickeln sich Druckdienstleister? In einer Serie lesen Sie die Antworten. Heute: Benoit Chatelard (Flint Group/Xeikon).

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Wir sehen in der gesamten Digitaldruckproduktion Zuwächse in der Auflagenhöhe. Und das auch in Märkten, in denen man es nicht erwartet hätte: So hat die Online-Kommunikation die Positionierung des Drucks als eher „exklusives“  – und auch so vermarktetes – Medium verstärkt. In den industriell geprägten Märkten ist die digitale Produktion zu einem wichtigen Teil des Produktionsprozesses geworden. Man spricht heute von der „digitalen Fertigung“.

Unabhängig von ihrer Ausrichtung müssen sich Druckunternehmen auf die steigende Nachfrage nach „maßgeschneiderten“ bis hin zu „personalisierten“ Produkten jedweder Art und jedweden Marktsegments einstellen. Da Print immer mehr zum exklusiven Medium wird, wächst der Wunsch nach kundenspezifischen Anpassungen bei der Weiterverarbeitung und Druckveredelung.

Die Auflagen konsolidieren sich in einigen Märkten und der Gesamtumfang des Akzidenzdrucks sinkt. Wer im Industriedruck erfolgreich sein will, muss sich „spezialisieren“. Basis dafür ist eine vernünftige Marktanalyse. Oft treten die Kunden an uns mit der Bitte, dass wir ihr Geschäft mit ihnen gemeinsam evaluieren und sie beraten, in welche Richtung ihre Entwicklung gehen könnte.

Die gesamten Antworten aller Experten finden Sie in Deutscher Drucker (1/2018).

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