Print orientiert sich noch stärker am Kunden

Ergebnisse der Trendumfrage „Ihre Vision von der Zukunft der Druckindustrie?“ (Teil 29)

Deutscher Drucker hat über 30 Branchenexperten befragt, wie sie die Zukunft der Druckindustrie beurteilen. Konkret sollten dabei folgende Fragen beantwortet werden: Welche Rolle wird der Druck in der Gesamtkommunikation spielen? Wie wird sich die Printproduktion verändern? In welche Richtung entwickeln sich Druckdienstleister? In einer Serie lesen Sie die Antworten. Heute: Frank Weithase (Papyrus).

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Druck wird auch zukünftig einen sicheren Platz neben den digitalen Medien einnehmen. Allerdings sehen wir einen klaren Trend zur Überprüfung von Auftragsgrößen und individuelle Kundenansprache. Print wird sich zukünftig noch stärker an Kundenanforderung orientieren. Technische Einschränkungen bzw. Restriktionen werden weiter in Frage gestellt. Das heißt im Umkehrschluss. Der Trend geht zu kleineren Auflagen, höheren Auflagefrequenzen und zur Individualisierung oder Personalisierung des Printproduktes. Gleichzeitig werden Downgradings im Papier mit Technologieverbesserungen im Print einhergehen. Druckdienstleister werden stärker ihren Mehrwert innerhalb der Supply chain nachweisen müssen und gleichzeitig neue Serviceprodukte launchen. Es wird eine stärkere Abgrenzung zwischen Produkten und Services geben. Servicelevels werden sich zukünftig differenzierter abbilden und mit Gegenwerten (Preisen) abgebildet. Der Trend zur Konsolidierung und Spezialisierung hält an.

Die gesamten Antworten aller Experten finden Sie in Deutscher Drucker (1/2018).

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