Verpackungs-Fachmesse in Nürnberg zog 41.014 Fachbesucher (2015: 44.022) und 1541 Aussteller (2015: 1565)

Fachpack 2016: Leichter Besucher-Rückgang, aber positive Grundstimmung

Fachpack 2016: Vielfältig das Angebot und weitreichend die Kreativität in der Verpackungsproduktion.

Geht es nach einer Besucherbefragung eines unabhängigen Marktforschungsinstituts (die hier genannten Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen dieser Messe werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert, wie die Messe Nürnberg betont), dann befürworten rund 80 Prozent der Fachbesucher die Ausrichtung der Fachpack als Verpackungsfachmesse im Wirtschaftsraum DACH und Europa. Dies spiegelt sich auch bei den Besucherzahlen wider: 25 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, überwiegend aus der Tschechischen Republik, Österreich, Polen, Italien, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Damit stieg der Auslandsanteil bei den Besuchern insgesamt um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

2016 kamen die Fachbesucher aus den Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Papier- und Druckgewerbe, Chemie, Verpackungslogistik, Automotive sowie Pharma und Medizin. Aus den Bereichen Nahrungs- und Genussmittel sowie Chemie waren es noch einmal mehr Besucher als im Vorjahr. Der typische Fachpack-Besucher ist männlich (74 Prozent) und verbrachte durchschnittlich 1,2 Tage auf der Messe. 87 Prozent sind in die Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen einbezogen. Mehr als die Hälfte der Messebesucher hat eine leitende Funktion in ihrem Unternehmen. Insgesamt 13 Prozent des Fachpublikums ist in der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung tätig. 15 Prozent der Besucher sind in Verpackungslogistik, Materialwirtschaft, Lager und Transport beschäftigt. Ebenfalls 15 Prozent kommen aus den Bereichen Fertigung, Produktion und Qualitätskontrolle sowie aus Verkauf und Vertrieb.

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Fast die Hälfte der Gäste reiste mit dem Ziel nach Nürnberg, sich über Neuheiten zu informieren. Rund ein Drittel nutzte den Messebesuch, um Geschäftskontakte zu pflegen. Auch der Erfahrungs- und Informationsaustausch ist mit 28 Prozent ein wichtiger Grund, gefolgt von Weiterbildung und Wissensvermittlung (26 Prozent) und dem Wunsch, allgemeine Marktorientierung zu erlangen (25 Prozent) – Mehrfachnennung möglich. Das Hauptinteresse der Messebesucher galt den Packstoffen und Packmitteln, das gab knapp die Hälfte der Besucher an. Mehr als ein Drittel des Fachpublikums zog es zu den Verpackungsmaschinen. Die Verpackungslogistik war für ein Viertel der Besucher von besonderem Interesse, gefolgt von Packhilfsmitteln, Verpackungsdruck und -Veredelung sowie Maschinen und Geräten in der Verpackungsperipherie – Mehrfachnennung möglich.

Im Rahmenprogramm luden zahlreiche Foren, Themenparks und Sonderschauen zur Weiterbildung und Wissensvertiefung ein. Rund 90 Prozent der Besucher gaben an, dass diese Veranstaltungen viele Informationen und neues Wissen vermitteln. Insgesamt 4350 Wissenshungrige (2015: 3836) besuchten das Forum Pack-Box in der Halle 3A. Insgesamt 41 Vorträge und Diskussionsrunden (acht mehr als im Vorjahr) brachten Branchenexperten auf die Bühne und gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, das dem Dreiklang „Inspiration, Innovation, Information“ Rechnung tragen sollte.

Auf Ausstellerseite resümierten 95 Prozent das Gesamtergebnis ihrer Messebeteiligung positiv, 94 Prozent gaben an, ihre wichtigste Zielgruppe erreicht zu haben. Gut 90 Prozent der ausstellenden Unternehmen haben die Absicht, wieder an der Fachpack teilzunehmen, wie es heißt.

Ein echtes „Highlight“ war der Vortrag „Berge versetzen“ von Reinhold Messner, der auf charmante Weise sein Lebenswerk präsentierte und die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Verpackungsbranche thematisierte.

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