Drei Leichtverletzte nach Explosion in Sulzbach-Rosenberg

Feuer beim Prägefolien-Hersteller Kurz verursacht Millionenschaden

Durch zwei Explosionen und einen Brand entstand im Werk Sulzbach-Rosenberg des Prägefolienherstellers Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG ein Millionenschaden. Drei Mitarbeiter wurden leicht verletzt.Presseberichten zufolge brach am 19. Januar 2010 gegen 5.30 Uhr das Feuer im Druckwerk einer Lackiermaschine aus und griff auf die benachbarte Bereitstellungskabine über. Nach einer Explosion fiel die Wand der 30 Meter langen und zehn Meter hohen Halle nach außen. Das Gebäude ist als einsturzgefährdet eingestuft und weiträumig abgesperrt. Auch das Dach ist in Mitleidenschaft gezogen. Rund 150 Feuerwehrleute, sechs Rettungswagen und zwei Notärzte waren im Einsatz. Der Sachschaden wird auf ein bis zwei Mio. Euro geschätzt, Ermittler der Kripo Amberg nahmen die Suche nach der Brandursache auf.Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt, konnten die drei Mitarbeiter, die zur Beobachtung im Krankenhaus waren, bereits nach Hause entlassen werden. Der Schaden sei „auf auf einen Raum und die darin befindliche Beschichtungsmaschine begrenzt, die übrigen umfangreichen Produktionseinrichtungen und Bauwerke sind von diesem Schaden nicht betroffen“.Weiter heißt es, die Produktion habe bereits wieder in vollen Umfang aufgenommen werden können. Die Reparatur der Maschine soll in wenigen Wochen abgeschlossen sein und die Produktionskapazität könne durch andere Maschinen aufgefangen werden.

Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG http://www.kurz.de/de

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