Zwölf Mio. Euro in zweites sächsisches Werk investiert

Flyeralarm und Druckhaus Mainfranken nehmen vierten Produktionsstandort in Betrieb

Die vier Heidelberg Speedmaster XL 145 im Werk Kesselsdorf

„Wir sind hier sehr gut aufgenommen worden und finden in Sachsen beste Rahmenbedingungen vor: Die Behörden haben uns von Beginn an in allen Belangen unterstützt und die Mitarbeiter sind gut ausgebildet und hochmotiviert. Wir fühlen uns der Region sehr verbunden und sehen unser Engagement hier langfristig”, erklärte Flyeralarm-Geschäftsführerin Tanja Hammerl in einem Pressegespräch.

Insgesamt hat Flyeralarm gemeinsam mit dem Druckhaus Mainfranken über zwölf Mio. Euro in das neue Werk investiert und dort 75 Arbeitsplätze geschaffen. Im Laufe des Jahres 2011 sollen in Kesselsdorf weitere 50 Arbeitsplätze – darunter auch einige Ausbildungsplätze – geschaffen werden und weitere zehn Mio. Euro eingesetzt werden.

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„Wir sehen Kesselsdorf als perfekte Ergänzung zu unserem Werk in Klipphausen. Mit beiden Standorten können wir noch flexibler und effektiver auf Auftragsspitzen reagieren”, sagte Hammerl. Auf 6.000 qm stehen in Kesselsdorf vor allem Druckmaschinen von Heidelberg (Speedmaster XL 145) sowie Winkler & Dünnebier (WD 320 BE), die überwiegend Plakate und Briefhüllen produzieren. Täglich werden bis zu 400 Plakataufträge bearbeitet und 40 Tonnen Papier verarbeitet.

Die Flyeralarm GmbH und die Druckhaus Mainfranken GmbH produzieren derzeit an vier Standorten in Bayern und Sachsen, 2007 eröffnete das Unternehmen seinen ersten sächsischen Standort in Klipphausen. Zusammen sind in Sachsen 280 Arbeitsplätze entstanden. Im November 2010 hatten Flyeralarm und die Schleunungdruck GmbH außerdem die Druckerei Thieme (Meißen) aus der Insolvenz übernommen.

Das Fachmagazin Deutscher Drucker berichtet in seiner Ausgabe 3/2011, die am 27. Januar erscheint, ausführlich über die Druckhaus Mainfranken GmbH und ihre beiden Werke in Klipphausen und Kesselsdorf.

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