Der neue Klebebinder KM 610 von Kolbus ist bei W. Kohlhammer in Stuttgart erfolgreich im Einsatz.

Klebebinder – Hohe Leistung und kürzeste Rüstzeiten

Guido Plaßmann (Leitung Technik bei Kohlhammer Druck, r.) und Rudi Gombar (Abteilungsleiter Weiterverarbeitung) am neuen Kolbus-Klebebinder KM 610.

Die neue Klebebindelinie (mit Zusammentragmaschine ZU 805, Copilot Bedienoberfläche, Messtisch MT 600.A, AFS 702.W-Server und HD 143.P Dreischneider) wurde konzipiert für kürzeste Rüstzeiten und eine gleichzeitig hohe Produktionsnettoleistung bis 8000 Takte/Stunde. Dies, um die steigende Anzahl der Kleinauflagen bei Kohlhammer Druck mit bis zu 6 bis 8 Rüstvorgängen pro Schicht in einem kurzen Zeitfenster wirtschaftlich produzieren zu können.

Kohlhammer Druck arbeitet mit Barcodeüberwachung bei Lagen und Umschlägen, um größt-mögliche Produktionssicherheit bei Aufträgen mit unterschiedlichen Sprachvarianten in bezug auf Inhaltsbogen oder Umschläge zu gewährleisten. Der Klebebinder KM 610 ist ausgestattet mit PUR- und Hotmelt-Rückenleimwerken sowie Hotmelt-Seitenbeleimung, es können Blockdicken bis 70 mm verarbeitet werden. Optimierte Rückenbearbeitungswerkzeuge und Rillwerkzeuge in Verbindung mit 2 standardmäßigen Andrückstationen plus Andrückrolle garantieren höchste Bindequalität und winklige Rückenkanten.

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In die Zusammentragmaschine ZU 805 mit 22 Stationen plus Handanlage ist das Kolbus Lagenerkennungssystem zur Erkennung von Barcode, Text und Bild integriert. Sicheres und markierungsfreies Vereinzeln vom Einzelblatt bis zu 4 mm dicken Falzlagen durch spezielle Stapeltrenner und Doppelgreifersystem auf der umlaufenden Trommel ist möglich. „Die Makulatur-weiche erkennt einen fehlerhaften Block und schleust diesen sofort aus. Und das hilft uns extrem in der Produktivität“, weiß Kohlhammer-Druck-Geschäftsführer Steffen Franzisi zu berichten. Die Nettoproduktivität sei dadurch deutlich gestiegen.

Und er spart nicht mit Lob ­– auch für den herausragenden Service, den die Firma Kolbus bietet und sich damit von dem einen oder anderen Mitbewerber „mehr als deutlich abhebt“, so Franzisi.

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