Neue Druckmaschine erfordert Gebäudeerweiterung – Ausbau des Werkes Tschechien – 30 Mio. Euro fließen insgesamt in den Standort Lauterbach

STI Group investiert kräftig in Produktionskapazitäten

Blick auf das Hauptwerk von STI im osthessischen Lauterbach.

„Die Investition in eine neue Druckmaschine und die Erweiterung der Produktionshalle sind für uns der Startschuss für die Neuausrichtung des Werkes Lauterbach“, so Dr. Tom Giessler, Geschäftsführer Finanzen und Technik der STI Group. Bei der STI Group waren der Investitionsentscheidung umfangreiche Analysen in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut vorausgegangen. Um die neue Druckmaschine in geeigneter Form in die vorhandene Werksstruktur zu integrieren und gleichzeitig die Wareneingangslogistik zu verbessern, wird das Werk um einen Hallenanbau von rund 2000 qm erweitert. Bereits im Oktober soll der Spatenstich für die neue Halle erfolgen. Die Installation der neuen Druckmaschine soll Ende März 2016 abgeschlossen sein.

25 bis 30 Prozent mehr Ausstoß und 30-Mio.-Investition

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Die neue Anlage erweitert mit einer Laufleistung von max. 15.000 Druckbogen pro Stunde die Produktionskapazitäten der STI Group deutlich. „Dies ist notwendig“, so Giessler, „denn wir wollen in Lauterbach das Druckzentrum Vogelsberg installieren, mit den erweiterten Kapazitäten unser Schwesterwerk in Grebenhain bedienen und gleichzeitig die Verpackungsproduktion hier am Standort deutlich steigern.“ Bis 2020 soll die Produktionsmenge um 25 bis 30 Prozent erhöht werden und insgesamt sollen rund 30 Mio. Euro in den Standort Lauterbach fließen.

Bereits im Sommer 2016 sollen umfangreiche Erweiterungen am STI-Group-Standort im tschechischen Rumburk abgeschlossen sein. Ziel ist es, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Verpackungen und kreativen Displays in Mittel- und Osteuropa noch besser zu bedienen.

Sobald die Erweiterung der Produktionsfläche um rund 2.000 qm abgeschlossen ist, wird die Installation einer Offset-Druckmaschine im Großformat die Produktivität des Werksstandorts deutlich steigern. Bereits ab Oktober können die in Rumburk gefertigten Displays mit neuester Laminier-Technik hochglänzend versiegelt werden.

Für Markt- und Kundennähe sorgt ein Design-Center in Prag. STI Group-Geschäftsführer Aleksandar Stojanovic, verantwortlich für Vertrieb und Marketing: „Durch die Möglichkeit, Entwürfe und Muster direkt vor Ort in Prag zu erstellen, gewinnen wir deutlich an Geschwindigkeit und können unseren Partnern einen verbesserten Service bieten.“

Laut Stojanovic spielt das Werk in Rumburk für die strategische Ausrichtung der STI Group und die Stärkung der Marktposition im Bereich Displays eine wichtige Rolle.

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