Personalabbau an den ehemaligen Myllykoski-Standorten

UPM will die PM 3 in Ettringen dauerhaft stilllegen

Die PM 3 im Werk Ettringen ist laut UPM nicht mehr wettberwerbsfähig.

Von den Maßnahmen sind nach Angaben des Konzerns 54 Mitarbeiter in Ettringen, 17 in Plattling und sieben in Hürth betroffen. Personalkürzungen werden ab Januar 2012 erfolgen. Ziel der Restrukturierung sei die Verbesserung der Profitabilität und der Kosteneffizienz des europäischen Papiergeschäfts von UPM. Darüber hinaus soll die Papierproduktion an die Bedürfnisse seiner globalen Kundenbasis angepasst werden. Bei den Verhandlungen zum Interessenausgleich und Sozialplan wurden Themen wie Vorruhestandsregelungen, Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, Stellenwechsel innerhalb des Unternehmens, Umschulungen sowie Abfindungsregelungen diskutiert und vereinbart. „Für die betroffenen Mitarbeiter sind die Restrukturierungsmaßnahmen außerordentlich bedauerlich. Dennoch ist es wichtig der Realität ins Auge zu sehen und nach vorne zu blicken“, sagt Jyrki Ovaska, President, Paper Business Group. UPM werde die betroffenen Mitarbeiter bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützen Die Werke Ettringen, Plattling, Hürth und Albbruck gehören zu den insgesamt sieben Myllykoski-Papierfabriken. UPM hatte im August dieses Jahres den ebenfalls finnischen Hersteller übernommen. UPM Ettringen produziert mit 530 Mitarbeiter ungestrichenes Magazin- und Zeitungsdruckpapier. Die drei Produktionslinien verfügen insgesamt über eine jährliche Produktionskapazität von 600.000 Tonnen. UPM Hürth produziert Zeitungsdruckpapier aus 100 Prozent Altpapier. Die Produktionslinie verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 310.000 Tonnen. Beschäftigt sind dort rund 100 Mitarbeiter. UPM Plattling produziert ungestrichenes und gestrichenes Magazinpapier mit einer jährlichen Produktionskapazität von 780.000 Tonnen. Das Werk beschäftigt insgesamt 460 Mitarbeiter.

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