Auftragsrückgänge von »weit über 60 Prozent«

Vier Unternehmen der Vits-Gruppe stellen Insolvenzantrag

Die zur Vits-Gruppe (Langenfeld b. Düsseldorf) gehörenden Unternehmen Vits Systems GmbH, Vits Print-Technology GmbH, Vits Verwaltungs GmbH und die Vits Group GmbH sind seit Ende März im vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Unternehmen produziert Rotations-Querschneider, Trockner und Finishing-Aggregate für die Druckindustrie.Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht den Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael Bremen bestellt. Auf Anfrage von Deutscher Drucker nannte er Auftragseinbrüche von »weit über 60 Prozent« als Grund für die finanzielle Schieflage. »Die wirtschaftliche Krise trifft den Mittelstand derzeit mit voller Wucht«, so Bremen. Der Geschäftsbetrieb werde derzeit aber in vollem Umfang fortgeführt. Im Rahmen des Merger & Aquisition-Prozesses sei er momentan auf der Suche nach möglichen Investoren. Wie Michael Bremen bestätigte, ist das Hamburger Private-Equity-Unternehmen Granville Baird Capital Partners derzeit mit rund 75 Prozent an der Vits-Group beteiligt. Auch eine Erhöhung der Anteile wäre für Bremen eine mögliche Lösung. »Wir brauchen nun jemanden, der sich den Unternehmerhut aufsetzt«, so der vorläufige Insolvenzverwalter.Im August 2007 hatte die Vits Group GmbH die unter ihrer Marke »Jet Web« bekannte Maschinenfabrik Ravenstein mit 37 Mitarbeitern aus der Insolvenz übernommen und als neu gegründete Vits Print-Technology GmbH am Standort Ravenstein fortgeführt.

Vits Group GmbH http://www.vits.de

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