Die beiden je 2,25 m breiten 80-Seiten Lithoman S können gekoppelt werden

WKS Druckholding bestellt 160-Seiten-Rollenoffset-Anlage

Handschlag auf der Drupa für eine 160-Seiten-Rollenoffsetanlage (v.l.n.r.): Veit Müller, Executive Sales Manager Manroland Web Systems; Michael Viehof, Geschäftsführender Gesellschafter Vibro-Gruppe; Klaus Viehof, Geschäftsführender Gesellschafter Vibro-Gruppe; Peter Kuisle, Mitglied der Geschäftsleitung Manroland Web Systems; Joachim Lusch, Geschäftsführer Vibro-Gruppe; Dr. Ralph Dittmann, Geschäftsführer WKS.

Die WKS Druckholding – 2009 entstanden aus den beiden Unternehmen Kraft-Schlötels in Wassenberg und Westend Druckereibetriebe in Essen – verfügt bereits über eine 2,25 m breite 80-Seiten Lithoman. Das Unternehmen wird an seinen beiden Standorten künftig auf acht Manroland-Rotationen in der Spannbreite von 48 bis 80 Seiten produzieren. Im Zuge der Neuinvestition wird eine ältere 32-Seiten-Maschine stillgelegt.

Hinter den Beteiligungsgesellschaften der WKS steht der Finanzinvestor Vibro, der damit sein Engagement im Druckmarkt ausbaut.

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WKS-Geschäftsführer Dr. Ralph Dittmann verfolgt laut einer Manroland-Pressemitteilung mit dem Investment “den Weg der Technologieführerschaft”. Die Zusammenarbeit mit Manroland habe sich für das Unternehmen ausgezahlt, wird Dittmann zitiert.

In Deutschland sind bereits mehrere 96-Seiten-Maschinen von Goss und Manroland (bei Stark-Druck, Weiss-Druck, Rotooffset und Niedermayr) in Einsatz – ebenso wie mehrere koppelbare 2×48-Seiten-Systeme (zum Beispiel bei Adam und bei Stark-Druck). Die Falzapparate-Konfiguration des 160-Seiten-Drucksystems für WKS steht noch nicht endgültig fest. Daran werde, wie es heißt, zusammen mit Manroland derzeit noch gearbeitet.

 

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